Linktipps – Interessenvertretung von Fachkräften

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. ist der Fachverband für Soziale Arbeit. Zum Wohle der Nutzer*innen sozialer Dienste tritt der DBSH für eine bessere Qualität für Erziehung, Bildung, Pflege und Gesundheit ein.

Die deutsche Kitalandschaft ist geprägt von Vielfalt: Neben den Wohlfahrtsverbänden und den Kirchen sind es vor allem die freien unabhängigen Träger, die die Trägerlandschaft bereichern. Der Deutsche Kitaverband ist die Stimme der freien unabhängigen Kitaträger in Deutschland.

Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG) ist ein Fachverband, der die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit fördert und dazu beiträgt, Soziale Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern des Gesundheits- und Sozialwesens zu stärken und weiterzuentwickeln.

Linktipps – Programme von Bund und Ländern

Sozialpädagogische Fachkräfte sind in der Kinder- und Jugendhilfe unerlässlich. Sie ermöglichen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung, Betreuung und Erziehung. Um in der Kinder- und Jugendhilfe Fachkräfte zu halten und Neue für den Bereich zu begeistern, haben die Länder unterschiedliche Programme und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung- und Gewinnung beschlossen.

Baden-Württemberg hat mit seinen Kommunen einen „Pakt für gute Bildung und Betreuung“ beschlossen. Dieser sieht unter anderem eine Ausbildungsoffensive mit einem Finanzvolumen von 31,3 Millionen Euro jährlich im Endausbau für Fachkräfte vor.

Bayern hat 2019 einen „Fünf Punkte-Plan für mehr Fachkräfte und eine höhere Qualität in der Kinderbetreuung“ beschlossen. Mit dem „Gesamtkonzept für die berufliche Weiterbildung“ sollen auch Quer- und Neueinsteiger*innen für Kindertageseinrichtungen gewonnen werden.

Die Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Familie in Berlin betreibt eine eigene Servicestelle für Fachkräftegewinnung & -beratung. Sie informieren über die verschiedenen Wege in den Erzieher*innenberuf. Unter anderem halten sie auch Informationen zur Anerkennung ausländischer sozialpädagogischer Berufsabschlüsse bereit. 

Brandenburg betreibt ein eigenes Informationsportal für potenziell neue Fachkräfte. Mit der 2023 beschlossenen „Kita-Personalverordnung (KitaPersV) Gestaltungsspielräume zum Einsatz geeigneter pädagogischer Fachkräfte sowie von Quer- und Seiteneinsteigenden“ werden die Möglichkeiten der Beschäftigung in Kindertagesstätten abgebildet. 

 

Bremens Senatorin für Kinder und Bildung betreibt ein eigenes Referat zur Gewinnung und Sicherung sozialpädagogischer Fachkräfte. 

Die Sozialbehörde Hamburg ermöglicht unter bestimmten Umständen den Quereinsteig. Diese werden in dem Informationspapier „Erziehungspersonal in Kitas und der ganztägigen Bildung und Betreuung an Schulen“ erläutert.

Hessen hat das Landesprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher“ beschlossen. Auf einem Portal informieren sie über verschiedene Ausbildungswege und die Strategie ihrer Fachkräfteoffensive.

Um potenzielle Fachkräfte zu gewinnen, ermöglicht Mecklenburg-Vorpommern flexible Ausbildungswege und gute Rahmenbedingungen für Fort- und Weiterbildung. 

In der Neufassung des Niedersächsischen Gesetzes über Kindertagesstätten und Kindertagespflege (NKiTaG) wurden neue Schwerpunkte gesetzt. Unter anderen wurde die Erweiterung des Berufszugangs beschlossen. Niedersachsen betreibt auch ein Informationsportal zur Gewinnung potenzieller Fachkräfte.

Zentrale Punkte zur Fachkräftesicherung sind in dem Kinderbildungsgesetz festgeschrieben. Zum einen sollen bessere Rahmenbedingungen, mehr Qualität und Entlastung des Personals durch Finanzierung von mehr pädagogischen Kräften und zum anderen die Förderung von Ausbildung und Qualifikation geschaffen werden.

 

Seit 2012 besteht in Rheinland-Pfalz eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Gewinnung und Sicherung von sozialpädagogischen Fachkräften auseinandersetzt. Für Fachkräfte, die im Ausland einen pädagogischen Abschluss erworben haben, bietet das Projekt „IQ Kita in RLP“ Qualifikationsmaßnahmen und Begleitung an. 

 

 

Das Saarländischen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsgesetz (SEBBG) ermöglicht berufsbegleitenden Erzieher*innenausbildung sowie der Ausbildung in Teilzeit weitere Ausbildungsformen. Dies soll die Ausbildung attraktiver für potenzielle Fachkräfte machen.

In Sachsen sollen die Ausbildungsmöglichkeiten für Erzieher*innen attraktiver gestaltet werden, indem unter anderem die Aufnahmevoraussetzungen an Fachschulen erweitert wird. 

Sachsen-Anhalt gewährt mit seinem Landesmodellprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher“ in der Förderperiode 2022 bis 2025 Zuwendungen für die praxis-integrierte Ausbildung. 

Schleswig-Holstein hat die Fachkräfte-Stärken-Strategie entwickelt, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. 

Um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden, hat Thüringen die Förderrichtlinie „Thüringer Fachkräfteinitiative Kita 3.0“ beschlossen.

 

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