Kinder- und Jugendarbeit

Sport und Umwelt: Im Team zu mehr Nachhaltigkeit

Drei radelnde Kinder

Mehr als 15 Millionen Menschen in Deutschland treiben wöchentlich Sport im Freien. Sie erfreuen sich an der Natur, die die positiven Wirkungen von Sport und Bewegung verstärkt. Damit beansprucht der Sport Natur und Landschaft, verbraucht Ressourcen und verursacht Mobilität. Vor diesem Hintergrund hat der Beirat „Umwelt und Sport“ die Legislaturperiode mit einem Positionspapier abgeschlossen.

26.10.2017

Der Beirat „Umwelt und Sport“ des Bundesumweltministeriums hat zum Abschluss der 18. Legislaturperiode ein Positionspapier <link http: www.bmub.bund.de fileadmin daten_bmu download_pdf tourismus_sport sport_2020_positionspapier_bf.pdf external-link-new-window des beirats beim>„Sport 2020 – Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft“ (PDF 520 KB) verfasst. Darin zeichnet er Leitlinien für einen nachhaltigen Sport, die künftige Herausforderungen und zentrale Handlungsfelder im Kontext der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung darstellen. Das Leitbild gibt auch Hinweise zur Lösung von Konflikten zwischen Sport und den Zielen von Luftreinhaltung, Klima-, Natur- und Lärmschutz.

Alltagsleben nachhaltig gestalten

Beiratssprecher Prof. Dr. Ralf Roth: „Mit dieser Expertise zeigt der Beirat, dass der Sport mit über 50 Millionen Aktiven und seiner breiten gesellschaftlichen Verankerung ein enormes Potenzial bietet, um die nachhaltige Entwicklung in Deutschland voranzutreiben – sei es bei der Nutzung von Natur und Landschaft, beim Klimaschutz, durch eine nachhaltige Mobilität, nachhaltig gestaltete Sportveranstaltungen oder auch durch nachhaltige Sportartikel.“

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie zielen unter anderem darauf ab, das Alltagsleben nachhaltiger zu gestalten. Hier kann der Sport mit seiner Vielzahl an Engagierten eine Vorbild- und Multiplikatorenfunktion einnehmen. Denn mit einer nachhaltig ausgerichteten Sportentwicklung werden auch vielfältige Impulse für andere Gesellschaftsbereiche gesetzt.

Bewegung und Sport in der Natur

Viele wissenschaftliche Untersuchungen belegen beispielsweise, dass Bewegungsmangel und Übergewicht sich immer weiter verbreiten. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und den Alltag bewegungsreicher gestalten, ist es nötig, Freude an Bewegung zu wecken, Bewegungsräume zu eröffnen und damit einen gesunden Lebensstil insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Bewegung und Sport in der Natur dienen damit jedoch nicht ausschließlich der Gesundheit. Sie können gleichermaßen ein Bewusstsein für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und den Erhalt der Natur schaffen.

Das Positionspapier des Beirates „Umwelt und Sport“ bietet allen Akteuren im Bereich des Sports wertvolle, praxisorientierte Ansätze, um sich – ganz im sportlichen Sinne eines „Mannschaftsprojektes“ – gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit zu engagieren und damit ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung Deutschlands zu leisten.

Weiterführende Informationen stehen auf der <link http: www.bmub.bund.de themen wirtschaft-produkte-ressourcen-tourismus tourismus-sport nachhaltiger-sport external-link-new-window bmub-themenseiten>BMUB-Themenseiten Nachhaltigkeit und Sport mit weiterführenden Links zur Verfügung. 

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 23.10.2017

Redaktion: Frank Beckmann

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