Handreichung

Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus

Ein Mensch streckt den Arm aus und hält seine Hand vor sein Gesicht

Der Umgang mit Rechtspopulismus bleibt eine gesellschaftspolitische Herausforderung. Praktische Hinweise bietet nun die erweiterte Neuauflage der Handreichung „Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus“ der Diakonie Deutschland, die 2018 erstmals erschien.

31.03.2022

Die 36-Seiten umfassende Broschüre gibt Tipps und Empfehlungen, um Rechtspopulismus, Diskriminierung und Verschwörungserzählungen wirksam zu begegnen. Zudem enthält sie Web-Adressen zu Beratungsstellen und Netzwerken in Diakonie und Kirche sowie viele Hinweise auf weiterführende Informationen zu Themen wie Hate Speech, Antisemitismus, Antifeminismus oder zu Angriffen auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.

Damit wendet sich die Diakonie auch gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus, Ausgrenzung und anderer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Die Arbeit werde auf Basis des christlichen Menschenbildes und des Leitbildes einer solidarischen Gesellschaft geleistet, so Diakonie-Präsident Ulrich Lilie in seinem Vorwort. Darum helfe die Diakonie jedem Menschen, der Hilfe braucht – auch dann, wenn die Not selbst verschuldet sei. Darum seien die Angebote der Diakonie für alle Menschen offen, unabhängig von Hautfarbe und Geschlecht, Weltanschauung und Religion. Und darum dulde die Diakonie in ihren Einrichtungen auch keine Diskriminierung.

Die sechs Kapiteln behandeln Empfehlungen:

  • zu Protokollfragen im Umgang mit rechten Positionen in Parlamenten
  • zum Umgang mit Klienten, ihren Angehörigen und Mitarbeitenden
  • zu Rechtspopulismus in Medien und Social Media
  • zum Umgang mit Spenden und rechten „Kümmerern“
  • zum Umgang mit Verschwörungserzählungen sowie
  • zum Umgang mit rechtspopulistischer Agitation gegen sexuelle Vielfalt und die Gleichwertigkeit aller Geschlechter.

Die aktualisierte und erweiterte Fassung der Handreichung (PDF, 204KB, extern) kann heruntergeladen oder kostenfrei bestellt werden.

Quelle: Diakonie Deutschland vom 29.03.2022

Redaktion: Laura Burger

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