Flucht und Migration

Mehrgenerationenhäuser: Mit Freunden lesen, basteln und spielen

Eine Gruppe von Kindern bastelt gemeinsam

Bücher, Spiele, Malstifte und Bastelmaterial – darüber freuen sich alle Kinder – egal, aus welchem Land sie stammen. Eine fremde Sprache oder Kultur lernt sich viel leichter, wenn man sich ihr spielerisch nähern kann. Das ist Sinn und Zweck der Medienboxen, die in den kommenden Tagen an viele Mehrgenerationenhäuser verteilt werden.

28.10.2015

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verteilt gemeinsam mit der Stiftung Lesen in den kommenden Tagen das pädagogische Arbeitsmaterial an eine Vielzahl der Mehrgenationenhäuser. 

Der Titel der Medienboxen ist Programm:

"Willkommen in Deutschland. Mit Freunden gemeinsam lesen, basteln und spielen".

Nahezu alle der insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser engagieren sich in der Flüchtlingsarbeit und dabei widmen sich zwei Drittel von ihnen vor allem Flüchtlingsfamilien mit Kindern. "Damit übernehmen sie bei der Integration ausländischer Mitbürger vor Ort eine sehr wichtige Rolle", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. "In den Mehrgenerationenhäusern begegnen sich Familien unterschiedlicher Herkunft mit ihren Kindern. Sie lernen sich kennen, reden miteinander - so funktioniert Integration am einfachsten: über die Kinder. Ich wünsche den Kindern und Eltern, die gerade erst zu uns nach Deutschland gekommen sind und auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mehrgenerationshäuser viel Spaß beim gemeinsamen Lesen, Basteln und Spielen", so die Ministerin.

Kinder tauchen in ihre neue Welt und in die Sprache ein 

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, hebt die Besonderheit der Medienbox hervor: "Mit den Medienboxen können die Kinder spielerisch und ohne Druck in ihre neue Welt und die neue Sprache eintauchen. Daneben bietet das gemeinsame Lesen, Vorlesen und Spielen nicht nur den Kindern, sondern auch ihren Familien die Möglichkeit, die neue Kultur ganz ungezwungen kennen zu lernen."

Die Medienboxen sollen 230 MGHs bei der Aufnahme von Flüchtlingsfamilien mit Kindern bis zu 12 Jahren unterstützen. Begleitend wird es Mitarbeiterschulungen zum Einsatz der Boxen geben.

Weitere Informationen unter

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Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 28.10.2015

Redaktion: Frank Beckmann

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