Inklusion

Kreativität ist Trumpf

Um die Ausdruckmöglichkeiten sprachbehinderter Kinder und Jugendlichen zu fördern hat die Kölner LVR-Heinrich-Welsch-Schule gemeinsam mit der Jugend-Kunstschule Rodenkirchen ein "ArtCamp" durchgeführt. Ziel war es, die Ausdrucksmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen der Förderschule des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) mit dem Förderschwerpunkt Sprache zu verbessern.

21.10.2009

Michael Mertens, LVR-Schuldezernent: „Kinder und Jugendliche mit einer Sprachbehinderung haben häufig Schwierigkeiten mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen. Hierbei kann ein solches Projekt ernorm hilfreich sein. Überdies bietet es den Kids die Möglichkeit, künstlerische Techniken zu erlernen und sich kreativ auszudrücken. Daher freue ich mich sehr, dass die Aktion gemeinsam mit der Jugendkunstschule realisiert werden konnte."

An dem Projekt waren alle 19 Klassen der Schule beteiligt. In kleinen Gruppen konnten sie über einen Zeitraum von vier Wochen täglich unter Anleitung der Dozenten ihre Kunstobjekte erarbeiten. Den Abschluss jeder Woche bildete ein Rundgang, bei dem alle Werke präsentiert wurden. „Dies schaffte Respekt füreinander, eine Basis, auf der künstlerische und kulturelle Inhalte fruchten", so Ingeburg Zimmermann.

Die Heinrich-Welsch-Schule in Köln ist eine Förderschule des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) für sprachbehinderte Kinder und Jugendliche. Die Schule unterrichtet in der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10). Zurzeit besuchen 210 Mädchen und Jungen die Schule. Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu unterstützen werden die Kunstobjekte nun in die Schulumgebung integriert. Das Projekt wurde gefördert aus dem Jungendförderplan NRW „Pakt mit der Jugend".

Quelle: Landschaftsverband Rheinland - Landesjugendamt

 

Redaktion: Ilja Koschembar

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