Positionierung

Gemeinnützige Orte der Jugendarbeit zukunftssicher machen

Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB), die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), der Deutsche Bundesjugendring (DBJR), die Deutsche Sportjugend (dsj) und weitere Träger von gemeinnützigen Orten der Jugendarbeit begrüßen die Ankündigung des Investitionsprogramms für Familien- und Jugendbildungsstätten.

03.08.2022

In einer gemeinsamen Positionierung (PDF: 158 KB) nehmen die Träger von gemeinnützigen Orten der Jugendarbeit die Ankündigung im Koalitionsvertrag („Wir wollen das Investitionsprogramm für Familien- und Jugendbildungsstätten fortführen“) zum Anlass, die Notwendigkeit eines Investitionsprogramms für Familien- und Jugendbildungsstätten zu unterstreichen. 

Unabhängig von coronabedingten Entwicklungen stellte der 16. Kinder- und Jugendbericht einen massiven Rückgang des Einrichtungstyps Jugendbildungsstätten fest. Ursächlich dafür sei vor allem der jahrelange Rückgang der öffentlichen Förderung in den Bereichen Kinder- und Jugenderholung bzw. Jugendreisen, außerschulischer Jugendbildung und insbesondere in der Investitionsförderung. Die gemeinsame Positionierung macht deutlich, dass diese Einrichtungen als infrastrukturelles Rückgrat der Jugendarbeit sich einem regelrechten „Häusersterben“ gegenüber sehen. Gleichzeitig ist die über Jahrzehnte mühsam aufgebaute Infrastruktur durch den erheblichen Investitionsstau in ihrer Substanz bedroht. Dabei sind Jugendbildungsstätten und gemeinnützige Übernachtungs- und Freizeitstätten zentrale Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe. Sie sind unverzichtbare Orte für Jugendbildung, Jugendreisen bzw. die Kinder- und Jugenderholung (vgl. § 11 Abs. 3 Nr. 5 SGB VIII) als wichtigem gestaltbaren Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit. 

Quelle: Deutsche Sportjugend im DOSB vom 15.07.2022

Redaktion: Laura Burger

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