Kick Off

AWO für Demokratie und gegen Diskriminierung

Die AWO will ihr Engagement für Demokratie und Vielfalt nachhaltig stärken. Im Rahmen der Strategie für Demokratie und Antidiskriminierungsarbeit werden die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden sensibilisiert und im Umgang mit Diskriminierung gestärkt. In den kommenden zwei Jahren sollen Kompetenzen und Strukturen in allen Handlungsfeldern des Verbandes ausgebaut werden. Die politisch-gesellschaftliche Bildung soll noch stärker als bisher selbstverständlicher Teil der Sozialen Arbeit werden.

16.02.2022

Die AWO hat sich im Vorjahr zur Förderung von Demokratie und der Antidiskriminierungsarbeit verpflichtet. Am 14. Februar startete die Umsetzung der Strategie mit einer Kick-Off-Veranstaltung. Dazu erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes:

„Diskriminierung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Hassreden und -taten sind im Aufwind. Wir müssen unser Engagement für Demokratie daher nachhaltig stärken. Wir sensibilisieren unsere Mitarbeitenden und fördern ihre Kompetenzen im Umgang mit Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Damit stärken wir alle, den AWO-Wertekanon aktiv zu leben. Anknüpfend an das bisherige gesellschaftliche Engagement der AWO gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit werden wir mit der Strategie für Demokratiestärkung noch kraftvoller darauf hinwirken, dass das Engagement und die Arbeit gegen alle Formen von Diskriminierung Querschnittsaufgaben im Verband werden. Das bundesweite Engagement und die Aktivitäten der AWO mit ihren Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen kann eine enorme Reichweite für die Gesellschaft entfalten. Diese wollen wir nutzen für die Stärkung der Demokratie.“

An der digitalen Auftakt-Veranstaltung nehmen mehr als 50 Vertreter*innen der AWO Landes- und Bezirksverbände – Geschäftsführer*innen, ehrenamtliche Vorstände und Fachreferent*innen teil.

Hintergrund

Die Bundeskonferenz der AWO hat 2021 beschlossen, Kompetenzen und Strukturen in allen Handlungsfeldern des Verbandes auszubauen, um Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der AWO und in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. So soll auch politisch-gesellschaftliche Bildung noch stärker als bisher selbstverständlicher Teil der Sozialen Arbeit werden. Zudem soll der Wissenstransfer zu demokratiefördernder Praxis bundesweit im Verband gefördert werden. Zentrales Gremium der Umsetzung ist das AWO Forum Demokratie, das am 22. Februar 2022 erstmals tagt. Ende 2024 werden die Arbeitsergebnisse und der Stand der Umsetzung der Strategie im Rahmen einer Fachtagung für die Öffentlichkeit präsentiert. Die Begleitung des AWO Forums Demokratie erfolgt durch die Fachstelle „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des AWO Bundesverbandes.

Quelle: AWO Bundesverband e.V. vom 14.02.2022

Redaktion: Frank Beckmann

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