Aufruf
Studie zur internationalen Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern
Seit Dezember 2020 wird für Mecklenburg-Vorpommern eine Studie zur internationalen Jugendarbeit durchgeführt. Der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern ruft alle Fachkräfte und Ehrenamtliche aus der Jugendarbeit auf, sich an der Online-Befragung zur Studie zu beteiligen.
02.06.2021
Die Studie knüpft an die Zugangsstudie zum internationalen Jugendaustausch von 2019 an. Das Projekt führen der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern und transfer e.V. in Kooperation mit dem Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern durch. Umgesetzt wird die Studie von einem Team des Forschungsschwerpunktes Nonformale Bildung der Technischen Hochschule Köln.
Bedarfe identifizieren und verstehen
Ziel ist es, die Bedarfe der Praxis vor Ort zu identifizieren und besser zu verstehen. Förderliche Rahmenbedingungen für die internationale Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern sollen so abgeleitet werden.
Der explizite Aufruf und der Zugangslink werden im Sommer verschickt. Mit der Befragung sollen belastbare Aussagen zu den Bedarfen der Fachkräfte gewonnen werden. Außerdem ist die Ableitung entsprechender Perspektiven für den Ausbau von Austauschformaten vorgesehen.
Forschungsprozess
Für den Forschungsprozess werden ausführlichere Interviews mit Expert/-innen für die internationale Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. Die gesammelten Erkenntnisse sollen zum einen als Argumentationsgrundlage für eine Stärkung der Jugendarbeit im Allgemeinen dienen. Zum anderen sollen förderliche Bedingungen und Strukturen für den Ausbau internationaler Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern aufgezeigt werden. Durch die Kooperation mit dem Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern können die Ergebnisse Einfluss auf die Gestaltung von Finanzierung und Förderung nehmen. Langfristig kann das Projekt so zu besseren Zugangsmöglichkeiten für junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern beitragen.
Hintergrund zum Vorhaben
Am 20. November 2019 wurde in Schwerin ein Fachtag zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Zugangsstudie ausgerichtet.
Veranstaltet haben den Fachtag transfer e.V. und der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern. Im Rahmen des Projektes Zugangsstudie+ leitete tranfer e. V. im Anschluss einen Folgeprozess zur Förderung des internationalen Jugendaustauschs in Mecklenburg-Vorpommern in die Wege. Durch Beratungsgespräche zwischen den genannten Akteuren und den Forschungspartner/-innen der Zugangsstudie konnte ein Forschungsansatz entwickelt werden, der bei den Trägern und Fachkräften ansetzt. Das Forschungsprojekt wird mit Mitteln des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Projektmitteln der Robert-Bosch-Stiftung finanziert.
Quelle: Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern vom 19.05.2021
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