Sozialpolitik

Rheinland-Pfalz bewilligt Kinderschutzbund Zuschüsse für „Nummer gegen Kummer“ und Bildungsmaßnahmen Ehrenamtlicher

Ein Junge weint

Jugendministerin Anne Spiegel hat dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) rund 32.000 Euro für die Kinder- und Jugendtelefone der „Nummer gegen Kummer“ in Rheinland-Pfalz sowie 16.000 Euro für Bildungsmaßnahmen der Ehrenamtlichen in den Orts- und Kreisverbänden des Kinderschutzbundes bewilligt.

17.08.2017

„Nummer gegen Kummer": 0800-111033

Bei der „Nummer gegen Kummer“ erhalten Anrufende Rat und Unterstützung bei Problemen, Hilfe zur Selbsthilfe aber auch einfache altersangemessene Auskünfte und Informationen zu weiterführenden Beratungsangeboten.

„Die Kinder- und Jugendtelefone der ‚Nummer gegen Kummer‘ haben sich in den zurückliegenden Jahren in Rheinland-Pfalz zu einem wichtigen Instrument der Jugendhilfe entwickelt. Die Förderung an den elf Standorten unterstützt das Land Rheinland-Pfalz daher weiter“, bekräftigt Ministerin Spiegel. Der DKSB Rheinland-Pfalz bildet jährlich in 100 Schulungsstunden neue Telefonberaterinnen und Telefonberater aus. Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0800-111033  werden die Anrufenden mit dem nächstgelegenen Kinder- und Jugendtelefon verbunden. Alle Anrufe an die „Nummer gegen Kummer“ sind kostenlos.

Bildungsmaßnahmen für Ehrenamtliche

Mit der Förderung von Bildungsmaßnahmen für Ehrenamtliche des DKSB unterstützt das Land die Qualifizierung für bedarfsgerechte Angebote und Maßnahmen vor Ort. „Es ist wichtig, dass der Landesverband die Orts- und Kreisverbände mit Fortbildungsangeboten unterstützt. Denn nur wenn die Ehrenamtlichen auf den Bedarf der Menschen in den Kommunen eingehen können, kann die Basis für positive Entwicklungen geschaffen werden“, erläutert Anne Spiegel.

Der DKSB Rheinland-Pfalz e.V. setzt sich seit 1968 für Kinder ein. Der Verein ist in 23 Orts- und Kreisverbände gegliedert und hat rund 3.000 Mitglieder.

Quelle: Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz vom 16.08.2017

Redaktion: Nadine Heßdörfer

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