Qualifizierung

Projekt „Hilfe für Fritz" macht Erzieherinnen und Erzieher fit für vernetzte Präventionsarbeit

„Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Damit sie gut betreut werden und sich erfolgreich entwickeln können brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte“, sagte Jürgen Banzer, Hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit, heute anlässlich der Präsentation des Unterrichtprojekts „Hilfe für Fritz“ der Wingertschule im Wetteraukreis.

21.01.2010

„Im Projekt „Hilfe für Fritz“ wird angehenden Erzieherinnen und Erziehern die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit der präventiv tätigen Institutionen gezeigt. Die Fähigkeit, Vernetzungen zu schaffen, ist Teil der Ausbildung an der Wingertschule. Dies ist eine Voraussetzung, damit die angehenden Erzieherinnen und Erzieher Kindern und Jugendlichen ein gesundes und erfolgreiches Aufwachsen ermöglichen.“

Das Projekt „Hilfe für Fritz“ wird in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an der Wingertschule im Wetteraukreis umgesetzt. Vor allem Gesundheits-, Sucht- und Gewaltprävention sind Themen des Unterrichtsprojekts. Am Beispiel der fiktiven Figur Fritz und dessen Entwicklung werden den Auszubildenden Aufgaben und Arbeitsweisen der einzelnen Präventionsinstitutionen deutlich gemacht. Dabei ist das Ziel aufzuzeigen, wie die präventive Arbeit der unterschiedlichen Institutionen gefördert und vernetzt werden kann. Damit soll das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit der Institutionen bei den angehenden Erzieherinnen und Erziehern geschaffen werden.

Das Unterrichtsprojekt „Hilfe für Fritz“ wurde im Rahmen der „Arbeitsgemeinschft für Kinder- und Jungendgesundheitsförderung“ des Wetteraukreises initiiert. In der Arbeitsgemeinschaft sind die Wingertschule, der Fachdienst Gesundheit Kinder- und Jugendgesundheit, die Jugendhilfe Nidda e.V., die Lebenshilfe e.V., die Jugendwerkstatt Herrnhaag, die Polizeidirektion Wetterau, die Vereinigung Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten/Psychiater, die JobKOMM GmbH, die Fachstelle Suchtprävention, der Fachbereich „Jugend, Schule und Soziales“, die Vereinigung Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, die Familienhebammen, die Jugendgerichtshilfe und die staatliche Berufsschule Karben gemeinsam tätig.

Quelle: Ehemals: Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit

 

Redaktion: Ilja Koschembar

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