Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

„Be Smart – Don‘t Start“ für rauchfreie Schulklassen gewinnt Hauptpreis

Die Klasse 9c der Jean-Clermont-Schule aus Oranienburg gewann beim Nichtraucher-Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ den Hauptpreis von 5.000 Euro. Staatssekretärin Dr. Draheim betonte die Bedeutung des rauchfreien Lebens. Der Wettbewerb erreicht seit 1997 viele Schüler*innen und wird von der BZgA und weiteren Institutionen unterstützt.

10.07.2024

Die Klasse 9c der Jean-Clermont-Schule aus dem brandenburgischen Oranienburg hat im bundesweiten Klassenwettbewerb zur Förderung des Nichtrauchens „Be Smart – Don‘t Start“ den Hauptpreis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für die wiederholte erfolgreiche Teilnahme gewonnen. Bei „Be Smart – Don‘t Start“ verpflichten sich teilnehmende Schulklassen, ein halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Bei erfolgreicher Teilnahme gibt es Preise für die rauchfreien Klassen zu gewinnen. Die Schüler*innen der diesjährigen Gewinnerklasse können sich über einen Gutschein im Wert von 5.000 Euro für ihre Klassenkasse freuen, den sie heute von Staatssekretärin Dr. Antje Draheim im Bundesgesundheitsministerium erhalten.

Dr. Antje Draheim, Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit:

„Rauchen ist nicht gesund. Hinzukommt: Je früher man mit dem Rauchen beginnt, desto schneller wird man abhängig. 80 Prozent aller Raucher*innen haben ihre erste Zigarette bereits vor dem 18. Lebensjahr geraucht. Es ist also wichtig, dass Kinder und Jugendliche gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen. Wie das gelingen kann, zeigt der bundesweite Schulwettbewerb ‚Be Smart – Don‘t Start‘. Hier wird über das Rauchen zugleich aufgeklärt und ein Anreiz für die Rauchfreiheit in den Schulklassen gesetzt. Gerade bei jungen Menschen spielen ja auch die gesellschaftlichen Aspekte des Rauchens eine große Rolle. Ich freue mich über die große Beteiligung von Schulen auch in diesem Jahr am Wettbewerb und gratuliere der Gewinnerklasse zu ihrem schönen Erfolg.“

Dr. Johannes Nießen, Errichtungsbeauftragter des Bundesinstituts für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM) und Kommissarischer Leiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

„Immer weniger Jugendliche in Deutschland fangen an zu rauchen. Das belegen unsere Studiendaten. Bundesweit haben rund 83 Prozent der 12- bis 17-Jährigen noch nie geraucht – das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2001. Dazu beigetragen haben auch leicht umsetzbare schulische Präventionsangebote wie ‚Be Smart – Don‘t Start‘. Der bundesweite Präventionswettbewerb hat seit Programmstart rund 4,7 Millionen Schüler*innen motiviert, sich gegen Zigaretten, Shisha und Co. zu entscheiden. Das ist ein gemeinsamer Präventionserfolg, für den ich mich bei den beteiligten Lehrkräften und Schulleitungen ganz herzlich bedanke! Der Gewinnerklasse 9c gratuliere ich zum Hauptpreis: Ihr habt ihn durch Eure Mehrfachteilnahme wirklich verdient! Wir freuen uns, dass ‚Be Smart – Don‘t Start‘ in den Schulen so gut ankommt und werden den Wettbewerb auch weiterhin unterstützen.“

Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord)

„In diesem Schuljahr haben 6.873 Klassen aus ganz Deutschland mit ihrer Teilnahme an ‚Be Smart – Don‘t Start‘ klar ‚Nein‘ zum Rauchen in jeder Form gesagt, ob zu E-Zigaretten oder bunten Einweg-Vapes, ob Wasserpfeife oder klassischer Tabakzigarette. Das sind deutlich mehr Klassen als in den vergangenen Jahren. Die Gewinnerklasse war schon zum dritten Mal dabei. Wenn wir heute ihre glücklichen Gesichter sehen, freue ich mich mit ihnen. Diese Jugendlichen mit ihrem überzeugten Statement sind die besten Botschafter*innen für ein rauch- und niktotinfreies Leben.“

Der Wettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“ wird im Rahmen der BZgA-„rauchfrei“-Jugendkampagne seit 1997 vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel koordiniert und seit vielen Jahren von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie der Stiftung Deutsche Krebshilfe, dem AOK-Bundesverband und weiteren öffentlichen und privaten Institutionen gefördert. Im Bundesland Brandenburg wird der Wettbewerb vom Land Brandenburg gefördert und von der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e. V. koordiniert.

Weiterführende Informationen

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 03.07.2024

Redaktion: Paula Joseph

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