Corona-Schutzimpfung
Kinder- und Jugendärzte begrüßen Empfehlung der STIKO
Der Deutsche Hausärzteverband e.V. und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) begrüßen die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Diese hat auf Grundlage der vorhandenen Datenlage mehrere Indikationen benannt, die für eine Corona-Schutzimpfung bei Kindern und Jugendlichen sprechen.
11.06.2021
„Mit dieser Empfehlung können wir arbeiten – sie definiert eine eindeutige Gruppe und lässt dennoch Freiraum für individuelle Impfentscheidungen. Gleichzeitig setzt die STIKO damit ein Signal, dass die Entscheidung für eine Impfung immer noch bei Wissenschaft und Medizin, Ärztinnen und Ärzten sowie Patientinnen und Patienten liegt – und nicht bei der Politik!“
Dr. Thomas Fischbach, Präsident des BVKJ e.V. und Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes
Die Impfungen von Kindern und Jugendlichen waren bereits vor der Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) öffentlich breit diskutiert worden. Die STIKO hat in ihrer heutigen Veröffentlichung auf eine generelle Impfempfehlung verzichtet und stattdessen bestimmte Vorerkrankungen benannt, wie Adipositas oder chronische Niereninsuffizienz, für die eine Impfung von Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren empfohlen wird.
„Die Empfehlung ist eine gute Basis für einen verantwortungsbewussten Umgang von uns Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten mit der freiwilligen Impfung nun auch in dieser Altersgruppe. Gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten und ihren Eltern werden wir nach umfassender Beratung und Aufklärung in unseren Praxen die Impfentscheidungen treffen“
Dr. Thomas Fischbach, Präsident des BVKJ e.V.
„Angesichts der Tatsache, dass es noch immer an Impfstoff mangelt und vor dem Hintergrund, dass die bisherige Datenlage noch sehr dünn ist, war es unbegreiflich, warum die Politik das Thema so früh in die öffentliche Diskussion gebracht hat. Unser aller Ziel sollte es weiterhin sein, diejenigen vorrangig zu schützen, die ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf bei einer COVID-19-Erkrankung haben. Die heutige Empfehlung unterstützt genau diesen Weg“
Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes
Quelle: Deutscher Hausärzteverband e.V. und Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. vom 10.06.2021
Termine zum Thema
-
14.09.2026
Basisschulung - Kinderschutz & Kindeswohlgefährdung
-
29.09.2026
Mobbing erkennen und handeln
-
05.10.2026
Basisschulung - Kinderschutz & Kindeswohlgefährdung
-
06.10.2026
Künstliche Intelligenz in Kinder- und Jugendhilfe und Vormundschaft
-
17.11.2026
Basisschulung - Kinderschutz & Kindeswohlgefährdung
Materialien zum Thema
-
Anleitung / Arbeitshilfe
Partizipation und Prävention ‒ Gemeinsam Kinderschutz stärken
-
Stellungnahme / Diskussionspapier
Positionspapier zum Bundestariftreuegesetz - Qualität sichern, Fachkräfte stärken
-
Anleitung / Arbeitshilfe
Dossier 2/2026 »Jugendschutz in Leichter Sprache«
-
Studie
Junge Engagierte unter Druck
-
Broschüre
Pädagogischer Umgang mit Rechtsextremismus
Projekte zum Thema
-
Kindersprachbrücke Jena e.V.
PARTS - Programm zur Förderung von Akzeptanz, Respekt, Toleranz und sozialer Kompetenz
-
MUTPraxis
Traumapädagogische Stabilisierung und psychosoziale Prävention im pädagogischen Alltag (MUTPraxis)
-
Universität Münster (JuPa-Quali)
JuPa - Soziale Teilhabe von Jugendlichen in stationären Jugendhilfe-Einrichtungen und Pflegefamilien in Zeiten von Pandemien ermöglichen
-
Trauerland - Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V.
Trauerland-Pop-Up: Anlaufstelle für trauernde Jugendliche im Bremer Zentrum
-
N.I.N.A. e. V.
Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch
Institutionen zum Thema
-
Verband / Interessenvertretung
Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e. V.
-
Sonstige
Öffentlicher Gesundheitsdienst
-
Fort-/Weiterbildungsanbieter
AMYNA e.V.
-
Fort-/Weiterbildungsanbieter
AMYNA e.V. - Schutz von Mädchen* und Jungen* vor sexueller Gewalt
-
Sonstige
GAMESHIFT NRW / Pacemaker Initiative