Kinder- und Jugendarbeit

„Jugendförderung ist keine freiwillige Aufgabe“ – Immanuel Benz für die SJD – Falken im DBJR-Vorstand

Auf der 86. Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings am vergangenen Wochenende wurde der Bundesvorsitzende der SJD – Die Falken, Immanuel Benz, zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

30.10.2013

„Die herrschende Jugendpolitik íst nur Kosmetik. Es braucht eine Jugendpolitik, die ihren Namen tatsächlich verdient, die Jugend als eigen-ständige Lebensphase anerkennt, junge Menschen ernst nimmt und ihnen gesellschaftliche Mitbestimmung und selbstorganisierte Freiräume ermöglicht“, so Immanuel Benz.
 
Entsprechend hat die Vollversammlung des DBJR einstimmig einen Beschluss zum Rechtsanspruch auf Jugendarbeit beschlossen. Er enthält Forderungen an Bund, Länder und Gemeinden. Der Beschluss beruht auf einem Rechtsgutachten von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Prof. Dr. Christian Bernzen u.a. , das untermauert: Es besteht ein Rechtsanspruch auf Kinder- und Jugendarbeit und die Förderung der Jugendverbände dem Grunde nach.
 
Dazu sagte Benz: „Jugendförderung ist keine freiwillige Aufgabe und Jugendverbände sind kein verzichtbares Luxusgut, sondern Werkstätten der Demokratie. Wir brauchen eine starke Jugend, die kritisch denkt und solidarisch handelt, die Verantwortung für sich und andere übernimmt und Gesellschaft gestalten will. Eine notwendige Unterstützung der Jugend-verbandsarbeit beginne bei der bedarfsgerechten Aufstockung der Programme des Kinder- und Jugendplans und hört mit der Abschaffung der Extremismusklausel noch lange nicht auf.“
 
Außerdem beraten haben die mehr als 160 Delegierte und Gäste der DBJR-Vollversammlung über zahlreiche Anträge, beispielsweise zur Netzpolitik, zur Sozialpolitik, zur Gesundheit junger Menschen oder zur Lage der Kinderrechte in Deutschland.
 
Zudem freuen sich die Falken außerordentlich über die Aufnahme der DIDF-Jugend als Anschlussmitglied in den Deutschen Bundesjugendring.

Quelle: Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken vom 30.10.2013

Redaktion: Anneli Starzinger

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