Kostenlose Bildungsmaterialien
Islam und Migration in der Jugendarbeit

Jugendliche in Aktion mit der „Gemeinsame Zukunft“-Toolbox des Museums für Islamische Kunst in einer Berliner Jugendfreizeiteinrichtung
Was verbindet uns mit dem Nahen Osten? Das Museum für Islamische Kunst in Berlin bietet Jugendlichen die Gelegenheit, die historisch gewachsenen kulturellen Verflechtungen zwischen Europa und der islamischen geprägten Welt zu erleben und selbst kreativ zu werden. Ab sofort stehen für Jugendfreizeiteinrichtungen und außerschulische Lernorte vielfältige digitale Bildungsmaterialien kostenfrei auf der Bildungsplattform Islamic·Art – Digitales Lernen bereit.
18.01.2023
Ein Spiel sowie digitale und analoge Workshops für Jugendgruppen und Pädagog:innen ergänzen das Angebot der Bildungsplattform Islamic·Art – Digitales Lernen. Mit Spaß und Spannung Neues entdecken – dazu lädt das historische Adventure Game REMEDIO Jugendliche ab 15 Jahren ein. Es nimmt die Spielenden mit auf eine abenteuerliche Reise nach Südeuropa, Nordafrika, West- und Zentralasien des 14. Jahrhunderts. Das Museum für Islamische Kunst vergibt 1.000 REMEDIO-Spiele gratis an Bildungs- und Jugendeinrichtungen.
Seit wann lebt die Paprika in Deutschland? Und mit wem kam die Pasta nach Italien? Mit der interaktiven Toolbox „Gemeinsame Zukunft“ lassen sich Migration und globale Wanderungsbewegungen, Ausgrenzung und Inklusion aus neuen Blickwinkeln sehen! Die kostenfrei buchbaren Toolbox-Sessions werden von Museums-Guides moderiert und richten sich zurzeit an Schulen und Jugendeinrichtungen in Berlin.
Mit den Bildungsangeboten will das Museum einen Beitrag zu einer wertschätzenden, inklusiven Gesellschaft leisten und populistischen wie auch extremistischen Narrativen entgegenwirken. Entwickelt und gestaltet wurden sie mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Bildungsprojekt „Gemeinsame Vergangenheit – Gemeinsame Zukunft II“ (GeZu II). Träger des Projekts ist die Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Weitere Informationen
Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Museums für Islamische Kunst.
Über das Museum für Islamische Kunst
Das Museum für Islamische Kunst ist im deutschen Sprachraum das Referenzmuseum zum künstlerischen und archäologischen Erbe islamisch geprägter Regionen. 1904 gegründet, gehört es zu den Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Dadurch ist es Teil einer Sammlung, die verschiedene Weltregionen und zeitliche Epochen umfasst. Gemeinsam mit der Antikensammlung und dem Vorderasiatischen Museum ist es im Pergamonmuseum auf der Museumsinsel Berlin verortet und schafft damit ein Panorama einer zusammenhängenden nahöstlichen Kulturgeschichte. Das Museum bietet bis zu einer Million Besuchenden pro Jahr Raum, sich mit verschiedenen Zugängen zur Kunst- und Kulturgeschichte islamisch geprägter Regionen auseinanderzusetzen und an herausragenden Kunstobjekten und Architekturen zu erfreuen.
Quelle: Agentur für Bildungsjournalismus i.A. des Museums für Islamische Kunst
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Frau Frühling hat 30 Kinder
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pro:dis – Distanzierungsberatung in Jugendarbeit und angrenzenden Arbeitsfeldern
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Museum für Islamische Kunst / Staatliche Museen zu Berlin
Bildungsprojekt „Gemeinsame Verantwortung – Gemeinsame Zukunft“
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