Österreich
„Die Klimakrise kann man nicht in Quarantäne stecken“
Die Österreichische Bundesjugendvertretung unterstreicht die Dringlichkeit, mit der die Klimakrise anzugehen sei. Sie appelliert an die österreichische Bundesregierung, auf die Forderungen des Klimavolksbegehrens einzugehen und dabei insbesondere auf die Bedürfnisse junger Menschen einzugehen.
27.01.2021
Anlässlich der jüngsten Ausschusssitzung zum Klimavolksbegehren appellierte in Österreich die Bundesjugendvertretung (BJV) an die Bundesregierung, die Bewältigung der Klimakrise endlich anzugehen: Mehr als 400.000 Menschen haben sich für das Klimavolksbegehren ausgesprochen, darunter zahlreiche Experten und Expertinnen aller Gesellschaftsbereiche. Die Politik darf diese Stimmen nicht länger ignorieren und muss endlich ins Tun kommen. Es geht um unser aller Zukunft, vor allem um die von Kindern und Jugendlichen“, betonte BJV-Vorsitzende Isabella Steger.
Die BJV spricht sich klar für die Forderungen des Klimavolksbegehrens aus und setzt sich für die Verankerung des Klimaschutzes in der Verfassung ein. Klimaschutz müsste dann verbindlich bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. „Die Klimakrise kann man weder in Quarantäne stecken noch durch einen Lockdown beseitigen. Es braucht jetzt einen Schulterschluss und konkrete Beschlüsse, die mit zeitlichen Verpflichtungen einhergehen. Die Lösungen für viele Probleme in Sachen Klima liegen bereits auf dem Tisch, nun gilt es diese endlich umzusetzen“, erklärte BJV-Vorsitzender Jakob Ulbrich.
Die BJV fordert, dass junge Menschen bei allen Entscheidungen, die sie betreffen, aktiv miteinbezogen werden und mitbestimmen können – das gilt auch beim Klimaschutz. Mit der Kampagne #timeforchange setzt sich die BJV für rasche Veränderungen ein, die aus Sicht junger Menschen Priorität haben. Der Fokus liegt dabei auf Mobilität, Energie, Konsum und Beteiligung junger Menschen. „Klimapolitik darf nicht ohne junge Menschen passieren. Sie haben viele konkrete Ideen und Forderungen. Das zeigen wir mit unserer Kampagne auf“, so Steger und Ulbrich abschließend.
Quelle: Österreichische Bundesjugendvertretung vom 13.01.2021
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