Nachhaltigkeit

Umweltminister Kupfer: Ganztagsangebote für Naturschutzthemen nutzen

Der sächsische Umweltminister Frank Kupfer spricht sich dafür aus, dass sich ehrenamtliche Naturschützer aus dem Naturschutzdienst und aus den Naturschutzvereinigungen im Freistaat verstärkt bei den Ganztagsangeboten der Schulen engagieren.

05.11.2012

„Sächsische Schulen werden in Zukunft noch stärker mit außerschulischen Partnern bei der Gestaltung von Ganztagsangeboten zusammenarbeiten“, sagt der Minister. „Hier eröffnen sich neue Möglichkeiten, Schüler mit den Anliegen des Natur- und Umweltschutzes vertraut zu machen.“

Kupfer bittet die ehrenamtlichen Helfer im Naturschutz, sich mit eigenen konkreten Angeboten bei Schulleitern zu melden und mit diesen das weitere Vorgehen zu besprechen. „Es wäre schön, wenn sich so vielleicht noch in diesem aber vor allem im kommenden Schuljahr Möglichkeiten für neue Umwelt-Arbeitsgemeinschaften ergeben“, so Kupfer. Diese Tätigkeit können die Naturschützer sowohl im Ehrenamt als auch auf Honorarbasis ausüben.

„Die ehrenamtlichen Helfer im Naturschutz haben sich im Laufe ihrer zum Teil sehr langen Tätigkeit umfangreiche Kenntnisse angeeignet“, sagt der Minister. „Sie sind auf ihren Gebieten wahre Experten geworden. Vor allem ältere Helfer, die aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, können ihr Wissen an interessierte Schüler kontinuierlich weitergeben.“ Umwelt- und Naturschutz-AGs im Rahmen der Ganztagsangebote seien eine große Chance, Kindern und Jugendlichen die Zusammenhänge in der Natur noch intensiver als im Unterricht zu vermitteln. „Das erhöht die Sensibilität der Schüler für die sie umgebende Natur und begeistert vielleicht den ein oder anderen, sich jetzt und später ehrenamtlich im Naturschutz zu engagieren“, so Kupfer abschließend.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft vom 04.11.2012

Redaktion: Kerstin Boller

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