Flucht und Migration

Stellungnahme des Paritätischen zur bundesweiten Umverteilung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Fasade eines Plattenbaus

Der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes hat sich in einer Stellungnahme zu Gesetzesvorhaben zur bundes- und landesweiten Umverteilung minderjähriger unbegleiteter Flüchtlingskinder (umF) positioniert und gefordert, die sachliche Zuständigkeit von den örtlichen auf die überörtlichen Träger der Jugendhilfe zu verlagern.

15.05.2015

Die steigende Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ballt sich in einigen Regionen und (Groß-)Städten darunter den drei Stadtstaaten. Die meisten Kommunen in Deutschland sind allerdings von den aufgeworfenen Problemen der Akutversorgung und längerfristigen Hilfegewährung bisher überhaupt nicht berührt.

Deshalb fordert der Verband, dass mehr Orte geschaffen werden, an denen die jungen Flüchtlinge entsprechend den Normen und Standards der UN-Kinderrechtskonvention und des SGB VIII betreut werden können, dass aber verhindert werden soll, dass die jungen Flüchtlinge auf alle Jugendämter in Deutschland umverteilt werden.

<link http: www.der-paritaetische.de external-link-new-window external link in new>>> Das Positionspapier zum Download

Quelle: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V. vom 13.05.2015

Redaktion: Kerstin Boller

Back to Top