Zeitschrift für Jugendhilfe und Familienrecht

„Sorge und Umgang bei häuslicher Gewalt“ als Schwerpunktthema von JAmt-Heft 7-8

Die neue Doppelausgabe von DAS JUGENDAMT widmet sich dem Schwerpunkt „Sorge und Umgang bei häuslicher Gewalt“. Fachbeiträge beleuchten Auswirkungen auf Kinder, Leitlinien zur Belastungsbeurteilung und die Rolle der Jugendämter. Zudem werden Vorgaben der Istanbul-Konvention, neue Schutzrechte und Praxisbeispiele aus der interdisziplinären Zusammenarbeit vorgestellt.

20.08.2025

Die aktuelle Doppelausgabe von DAS JUGENDAMT (JAmt) widmet sich umfassend dem Thema „Umgang und Sorge bei häuslicher Gewalt“.

Die Fachbeiträge beleuchten ua, welche Auswirkungen miterlebte Partnerschaftsgewalt auf Kinder und Jugendliche haben kann, und stellen Leitlinien zur Beurteilung gewaltbedingter Belastungen vor. Weitere Beiträge thematisieren den Schutzauftrag der Jugendämter und die Frage, warum es so wichtig ist, dass Gewaltbetroffene in Institutionen vertrauen können. Zudem werden die Vorgaben aus der Istanbul-Konvention für das Verfahrensrecht sowie die neuen Ansprüche auf Schutz und Beratung nach dem Gewalthilfegesetz erläutert. Praxisbeispiele zur interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Allgemeinem Sozialen Dienst (ASD), Polizei und Beratungsstellen verdeutlichen, wie Schutz und Unterstützung konkret in der Arbeit der Jugendämter umgesetzt werden können. Abgerundet wird die Ausgabe durch aktuelle obergerichtliche Rechtsprechung sowie jüngste Entscheidungen des EGMR, die die Bedeutung der Berücksichtigung von häuslicher Gewalt in Sorge- und Umgangsverfahren aufzeigen.

Parallel zum Erscheinen des Schwerpunkthefts wurde das Handlungsfeld „Familienrecht“ auf der DIJuF-Website neu strukturiert. Unter „Sorge, Umgang, Adoption“ findet sich neben Informationen zum (inter-)nationalen Sorge- und Umgangsrecht und zu Adoption insbesondere auch eine Materialsammlung zu häuslicher Gewalt.

Weitere Informationen

Quelle: Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) vom 12.08.2025