Erinnerung an NS-Verbrechen

Neuer Podcast „Erinnerungs-DING“ geht online

Der neue Podcast „Erinnerungs-DING“, entwickelt von 15 jungen Erwachsenen mit und ohne Behinderung, behandelt die nationalsozialistischen Verbrechen in Hamburg, insbesondere die Deportationen von Juden sowie Sinti und Roma. Die sechs Folgen erörtern, wie man heute über diese Verbrechen sprechen kann. Neue Folgen erscheinen immer dienstags.

20.01.2026

Der Podcast beschäftigt sich mit den nationalsozialistischen Verbrechen in Hamburg. Es wurde von jungen Erwachsenen mit und ohne Behinderung entwickelt.
15 junge Erwachsene mit und ohne Behinderung haben von April bis Dezember 2025 an einem Podcast gearbeitet. Das „Erinnerungs-DING“ beschäftigt sich mit den nationalsozialistischen Verbrechen in Hamburg – insbesondere mit den Deportationen von Menschen jüdischen Glaubens sowie Sinti und Roma.

Die sechs Folgen widmen sich der Frage, wie über diese Verbrechen heute gesprochen werden kann, damit sich Menschen mit unterschiedlichen Vorerfahrungen beteiligen können. Was erschwert das Lernen über die NS-Verbrechen? Wie wirken Sprache, Orte, Erzählweisen, Emotionen und fehlende Zugänge? Wie kann NS-Geschichte für alle Interessierten weitergegeben werden?

Nach der Auftaktveranstaltung erscheint jeden Dienstag eine neue Folge. Der Podcast Erinnerungs-DING ist überall zu finden, wo es Podcasts gibt.

Projektvorstellung

Wann: Montag, 2. Februar 2026, 17 Uhr
Wo: Geschichtsort Stadthaus
Anmeldung über den Veranstaltungskalender

Das Projekt wurde organisiert und begleitet von der IBB gGmbH Dortmund und dem Verein IN-Gesellschaft e.V. aus Berlin. Es wurde unterstützt vom denk.mal Hannoverscher Bahnhof und vom Geschichtsort Stadthaus Hamburg.
Das Projekt wurde von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert.

Quelle: Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte vom 19.02.2026

Redaktion: Sofia Sandmann