Im Fokus

Historisch-politische Bildung zur Geschichte der DDR und zum Ende kommunistischer Diktaturen

In diesem Jahr stehen der Fall der Mauer und die friedliche Revolution in der DDR im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen, Publikationen und anderer Aktivitäten, die an die epochalen Ereignisse vor zwanzig Jahren erinnern. Auch in der neuen Ausgabe der „Außerschulischen Bildung“ geht es um den Umbruch in der DDR und in dem Teil Europas, der einst zum sowjetischen Machtbereich gehörte.

24.09.2009

Es wird versucht, die Perspektive über den nationalen Blickwinkel hinaus zu erweitern und zu verdeutlichen, dass die entscheidenden Veränderungen innerhalb von Europa unterschiedlich wahrgenommen wurden und gewirkt haben.

Die Beiträge machen deutlich, dass bei der Aneignung von Geschichte die Bestätigung eigener Positionen und die Weitergabe der dominanten, herrschenden Narrative nicht im Vordergrund stehen dürfen. Auch der Versuch, einen Jahrestag als Chiffre für die Erinnerung an historische Vorgänge zu etablieren, läuft Gefahr, Komplexität und Multiperspektivität zu reduzieren.

Wir hoffen, dass es uns mit dieser Ausgabe gelungen ist, diese Gefahr zu vermeiden und zu verdeutlichen, welche Anforderungen bei der wissenschaftlichen und pädagogischen Auseinandersetzung mit den Folgen von 1989 und daraus resultierenden Entwicklungen zu beachten sind.

Außerschulische Bildung 2-09, hrsg. vom Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten, 113 Seiten, Bezug über die AdB-Geschäftsstelle

(Einzelheft zum Preis von 6 €)

Herausgeber: Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V.

 

Redaktion: Ilja Koschembar

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