Flucht und Migration

Berufsorientierung im Gärtnerberuf gibt Geflüchteten Unterstützung bei Ausbildung und Arbeit

Ein Hecken-Labyrinth

Am 5. April wurde mit dem interaktiven Bilderwörterbuch ein neues innovatives Projekt zur Berufsorientierung für Geflüchtete im Feld Garten- und Landschaftsbau der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales möchte im Gesamten Branchendialoge weiter ausbauen, um Geflüchtete und Unternehmen enger zusammenzubringen.

10.04.2018

Die Akzeptanz und die Bekanntheit der Grünen Berufe sind unter den jungen Geflüchteten noch nicht sehr groß. Das interaktive Bilderwörterbuch hilft ihnen bei der Berufsorientierung, der Ausbildung und Arbeit im Gärtner-Beruf. In diesem umfangreichen Buch wird Fachsprache über Bilder vermittelt und damit die Kommunikation auf der Baustelle erleichtert. Zugrunde liegt die Idee, Bilder von Werkzeugen, Maschinen, Baustoffen, Bauteilen und Tätigkeiten mit einer Tondatei zu kombinieren, die über QR-Codes hörbar werden.

Berufsorientierung im Garten- und Landschaftsbau

Das Bilderbuch enthält mehr als 2.500 Fachbegriffe, die im Garten- und Landschaftsbau verwendet werden. Es ist ein in Handwerk und Industrie einmaliges Nachschlagewerk geworden, das Geflüchteten, aber auch allen anderen Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern in den Grünen Berufen das Erlernen der Fachbezeichnungen erleichtern soll.

Der Ulmer-Verlag hat dieses Projekt zusammen mit Partnern, vor allem der Bildungsstiftung Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, entwickelt.

Fachkräfte für "Grüne Berufe" gewinnen

Der Berliner Staatssekretär für Arbeit und Soziales Alexander Fischer: „Geflüchtete brauchen Unterstützung, um Wege in Ausbildung und Arbeit zu finden. Das interaktive Bilderwörterbuch bietet eine solche Hilfe. Es weckt Interesse für die Grünen Berufe und hilft, Fachkräfte zu gewinnen. Ich danke allen an diesem besonderen Projekt Beteiligten. Es reiht sich ein in unseren erfolgreich gestarteten Branchendialog zur besseren Arbeitsintegration Geflüchteter. Diese Branchendialoge werden wir ausweiten, um Geflüchtete und Unternehmen enger zusammenzubringen. Wir brauchen bei der Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit das Engagement von Unternehmen. Der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin/Brandenburg ist hier beispielgebend.“

In Berlin werden insgesamt mehr als 500 Jugendliche in den Berufen Gärtner/-in, Forstwirt/-in und Pferdewirt/-in sowie Fachwerker/-innen im Gartenbau ausgebildet.

Quelle: Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales vom 05.04.2018

Redaktion: Nadine Heßdörfer

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