Landesjugendring Berlin

10 jugendpolitische Forderungen zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses

Am 20. September 2026 wählt Berlin – zum ersten Mal ab 16 Jahren. 780.000 junge Menschen zwischen 6 und 27 Jahren leben in Berlin. Ihre Perspektiven spielen in der Politik leider zu oft keine Rolle. Das muss sich ändern. Darum mischt sich der Landesjugendring Berlin mit 10 Forderungen in den Wahlkampf ein.

20.08.2026

Jede einzelne politische Entscheidung hat konkrete Auswirkungen auf das Leben junger Menschen. Doch viele junge Menschen haben den Eindruck, dass ihre Perspektiven kaum eine Rolle spielen. Das frustriert, belastet und schwächt das Vertrauen in Demokratie und Politik. Junge Menschen brauchen sichere Perspektiven und gleiche Chancen.

Politik muss Bedingungen schaffen, unter denen alle jungen Menschen gut aufwachsen können. Eine gute Jugendpolitik ist keine Aufgabe eines einzelnen Ressorts. Sie ist eine Querschnittsaufgabe für den gesamten Senat. Der Landesjugendring Berlin legt dafür 10 jugendpolitische Forderungen vor, die ihre 37 Mitgliedsverbände beschlossen haben:

  • 10% aller Wohnungen für junge Menschen
  • Wohnheimplätze für Azubis und Studierende
  • Radwege ausbauen und in Stand halten
  • 20% mehr Förderung für Jugendverbände
  • Mehr Geld für Ferienreisen und internationale Jugendbegegnungen
  • Jugendclubs und Jugendbildungsstätten sanieren
  • Verdienstausfall für Ehrenamtliche erstatten
  • Kostenloses Deutschlandticket für Juleica-Inhaber*innen
  • Endlich eine Jugendstrategie für Berlin
  • Aktuellen Kinder- und Jugendbericht vorlegen

Mehr Infos auf der Webseite. 

Quelle: Landesjugendring Berlin e.V. o.D. 

Redaktion: Lena Gabert