Gesundheit

Weltgesundheitsorganisation interessiert sich für Initiative "Kein Kind zurücklassen!"

Kinder sitzen im Sommer mit nackten Füßen auf einem Holzgerüst

Nach den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Steiermark interessiert sich nun auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die nordrhein-westfälische Initiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen". Auf einer Gesundheitskonferenz der WHO in Paris stellt Familienstaatssekretär Bernd Neuendorf Vertretern aus 53 Nationen die Initiative vor.

12.12.2016

"Der präventive Politikansatz, den wir in Nordrhein-Westfalen mit Erfolg umsetzen, findet auch international viel Beachtung. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich freue mich, unsere Landesinitiative vor internationalen Fachleuten präsentieren zu können. Das ist eine gute Chance, andere Länder von unserem Konzept zu überzeugen", erklärte Staatssekretär Neuendorf in Paris.

Gelingende Zusammenarbeit der Bereiche Bildung, Gesundheit und Soziales

Die Landesinitiative verknüpft durch den Aufbau kommunaler Präventionsketten die Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Soziales, um Kinder und ihre Familien frühzeitig zu unterstützen. Nordrhein-Westfalen ist damit die einzige Region Europas, die auf der WHO-Konferenz ein praktisches Beispiel für gelingende Zusammenarbeit der Bereiche Bildung, Gesundheit und Soziales präsentiert.

Das Interesse der WHO war über die Abschlussberichte des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" geweckt worden. Von 2012 bis 2016 hatten sich 18 Modellkommunen an dem Vorhaben beteiligt. Im Rahmen der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!" wird die Zahl der teilnehmenden Kommunen nun sukzessive ausgeweitet.

Am Rande der Pariser Konferenz werden Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit auf internationaler Ebene geführt. Dabei geht es u.a. darum, inwieweit "Kein Kind zurücklassen!" einen Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen leisten kann, insbesondere zur Reduzierung von sozialer Ungleichheit.

Weitere Informationen

Nähere Informationen zur Konferenz: <link http: bit.ly external-link-new-window informationen zur pariser>bit.ly/2heXg29

Informationen zu "Kein Kind zurücklassen!" sowie zu den Abschlussberichten gibt es unter: <link https: www.mfkjks.nrw kein-kind-zuruecklassen-kommunen-nrw-beugen-vor external-link-new-window informationen zur initiative kein kind>url.nrw/kekiz

Quelle: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein-Westfalen vom 07.12.2016

Redaktion: Nadine Heßdörfer

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