Kindheitsforschung

Umfrage: Viele Jungen und Mädchen würden gerne mehr spielen, ihnen fehlt aber schlicht die Zeit

Ein Mädchen liegt inmitten von Puppen

Der Terminkalender ist oft schon bei den Jüngsten voll bis oben hin: Ballet- und Tennisstunden, Fußballtraining, Klavierunterricht und dazwischen noch jede Menge Hausaufgaben. Mehr als jedes dritte Kind im Alter zwischen 6 und 12 Jahren in Deutschland (39,0 %) beschwert sich mittlerweile darüber, wegen anderer Aufgaben und Termine nicht ausreichend Zeit zum Spielen zu haben.

12.01.2012

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "BABY und Familie". Je älter die Kinder werden, desto größer wird dabei der Terminstress: Sind es bei den 6- bis 7-Jährigen 24,7 Prozent, die gerne mehr Zeit zum Spielen hätten, sind es bei den 8- bis 9-Jährigen schon 32,7 Prozent. Und bei den 10- bis 12-Jährigen bemängelt jeder Zweite (51,5 %) Hausaufgaben, Sportverein oder Musikunterricht ließen ihnen zu wenig Zeit zum Spielen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "BABY und Familie", durchgeführt vom Marktforschungsinstitut iconkids & youth bei 725 Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren.

Redaktion: Anneli Starzinger

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