Freiwilliges Engagement

Mehrgenerationenhäuser fördern Freiwilliges Engagement

Mehrgenerationenhäuser fördern das generationenübergreifende Miteinander und Engagement. Mit dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II unterstützt das Bundesfamilienministerium rund 450 Standorte in ganz Deutschland.

23.07.2015

Das Bundesfamilienministerium weist auf die zahlreichen Vorzüge von Mehrgenerationshäusern hin. Hier begegnen sich Jung und Alt, lernen voneinander, können aktiv sein und sich für die Gemeinschaft vor Ort stark machen. Bereits im Mai diesen Jahres hatten Bund und Länder eine Rahmenvereinbarung unterschrieben und sich dazu bekannt, die Mehrgenerationenhäuser langfristig zu sichern.

Orte des Engagements

Die Mehrgenerationenhäuser übernehmen in ihren Kommunen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Angeboten zum Freiwilligen Engagement. Menschen aller Generationen und jeder Herkunft können sich dort engagieren. Die Mitarbeit in den Häusern eröffnet vielen Freiwilligen neue Chancen und Möglichkeiten, stärkt sie in ihrer sozialen Kompetenz und vermittelt fachliche Fertigkeiten. Auf diese Weise unterstützen die Häuser auch die berufliche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.

Alle Mehrgenerationenhäuser sind anerkannte Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst. Darüber hinaus gibt es spezifische Angebote zum Freiwilligen Engagement für Menschen mit Migrationshintergrund und Angehörige der Generation 50plus, die sich in der Übergangsphase vom Erwerbsleben in den Ruhestand befinden und ihre vielfältigen Erfahrungen an Jüngere weitergeben können.

Schwerpunkt Alter und Pflege unterstützt mit Beratungs- und Unterstützungsangeboten

Die Förderung des Freiwilligen Engagements ist einer von vier Schwerpunkten im Aktionsprogramm des Bundesfamilienministeriums. Im Rahmen des Schwerpunkts Alter und Pflege helfen die Mehrgenerationenhäuser Seniorinnen und Senioren mit vielen Beratungs- und Unterstützungsangeboten, länger selbstständig und selbstbestimmt im eigenen, gewohnten Umfeld zu leben. Auch demenziell erkrankte Menschen und deren Angehörige werden gezielt angesprochen.

Mehrgenerationenhäuser bieten spezielle Aktivitäten für Kinder und Jugendliche

Ein weiterer Schwerpunkt sind Integration und Bildung. Alle Mehrgenerationenhäuser bieten Betreuungs- und Unterstützungsangebote für Kinder- und Jugendliche an. Für Menschen mit Migrationshintergrund gibt es spezielle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Aktivitäten. Dazu gehören sowohl Sprachkurse und Beratungsangebote als auch Hilfe und Unterstützung bei Behördengängen oder Fragen des täglichen Lebens.

Datenbank hilft bei Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen

Auch das Angebot und die Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen gehören zu den Schwerpunkten der Mehrgenerationenhäuser. Mit Hilfe einer Vermittlungsdatenbank führen die Häuser vor Ort Angebot und Nachfrage zusammen und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Etablierung eines lokalen Marktes für haushaltsnahe Dienstleistungen.

Für die Förderung der 450 Mehrgenerationenhäuser stehen im Bundeshaushalt im Jahr 2015 16 Millionen Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema Mehrgenerationenhäuser stehen auf der <link http: www.bmfsfj.de bmfsfj _blank external-link-new-window zum themenschwerpunkt des>Internetseite des BMFSFJ zur Verfügung. 

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 23.07.2015

Redaktion: Frank Beckmann

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