Familienpolitik

Mecklenburg-Vorpommern bringt neues Aktionsprogramm zur Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben auf den Weg

Ein neues Aktionsprogramm zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben hat am 11. November Mecklenburg-Vorpommerns Arbeitsministerin Manuela Schwesig vorgestellt.

14.11.2011

"In den vergangenen Jahren hat sich einiges getan, um die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben in unserem Land zu verbessern. Gerade der Zeitmangel ist ein großes Problem in vielen Familien", sagte die Ministerin in Schwerin auf einer Fachveranstaltung im Rahmen der Aktionswoche "Familie + Wirtschaft = Wachstum".

Das neue mit einem Budget von 1 Million Euro umfassende Aktionsprogramm zur Vereinbarkeit setzt beim Thema Zeit an. "Wir suchen Konzepte und Ideen zur Kinderbetreuung außerhalb der normalen Zeiten von Krippen, Kitas und Horten", sagte die Ministerin. Ein weiteres Themengebiet sucht Konzepte, wie Menschen bei der Pflege von Angehörigen unterstützt werden können. Denkbar, so Schwesig, sind lokale Kooperationen zwischen Pflegedienstleistern und Unternehmen, die bei plötzlichen Pflegeaufgaben den betroffenen Arbeitnehmern helfen können.

Andere Themen sind die Flexibilisierung von Angeboten kommunaler Einrichtungen und das Bereitstellen von familienorientierten Dienstleistungen für Beschäftigte. Dies könnte beispielsweise ein Einkaufs-Service sein.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Redaktion: Ilja Koschembar

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