Lesekompetenz
Lesen ohne Ablenkung: Wie Magazine regelmäßiges Lesen fördern
Ein Viertel der 15‑Jährigen kann nicht ausreichend gut lesen – vielen fehlt die Übung und das macht lange Texte schwer. Zeitschriften können helfen: Das beweist die Initiative „Zeitschriften in die Schulen“ von der Stiftung Lesen, dem Gesamtverband Pressegroßhandel e. V. (GVPG) und dem Medienverband der freien Presse (MVFP).
11.05.2026
Dank des Projektes „Zeitschriften in die Schulen“ von der Stiftung Lesen, dem Gesamtverband Pressegroßhandel e. V. (GVPG) und dem Medienverband der freien Presse (MVFP) gelangen jetzt 300.000 Magazine in die Klassenzimmer. Gedruckte Texte fördern die Konzentration im digitalen Alltag, die kurzen Abschnitte mit Bildern erleichtern den Leseeinstieg. Ergänzt um das breite E-Paper-Sortiment des Partners United Kiosk erhalten Jugendliche neue Leseanlässe anhand ihrer eigenen Interessen. Die begleitenden Unterrichtsmaterialien sind zudem für mehrsprachige Jugendliche und „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ)-Klassen geeignet, sodass Lehrkräfte die Zeitschriften direkt im Unterricht einsetzen können.
Viele Jugendliche in Deutschland können nicht gut genug lesen, um längere Texte sicher zu verstehen. Ihnen fehlt die regelmäßige Leseübung. Das Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ zeigt, wie Print und Digital Hand in Hand arbeiten, um Jugendlichen den besten Zugang zum Lesen zu bieten. Gedruckte Magazine schaffen es auf der einen Seite, Jugendlichen einen Einstieg in das Lesen zu ermöglichen, der nicht überfordert. Wer wenig liest, steigt leichter über kurze Texte und klare Seitenstrukturen ein. Magazine nutzen genau dieses Prinzip: Sie verbinden kurze Abschnitte, Bilder, Infoboxen und gut erkennbare Themenblöcke. Dadurch wird das Lesen übersichtlich und machbar. Zudem erlauben gedruckte Magazine konzentriertes Lesen ohne Störungen. Viele Jugendliche erleben so erstmals, dass ihnen das Lesen längerer Inhalte gelingen kann.
Auf der anderen Seite erweitert das digitale Angebot die Magazine hinsichtlich der vielseitigen Interessen junger Erwachsener und erreicht sie etwa mit Themen, die sie von Social Media kennen. Beides zusammen schafft mehr Leseanlässe als reine Unterrichtstexte. Dadurch erfahren Jugendliche, dass die geschriebene Welt einen praktischen Nutzen für ihren Alltag haben kann. So entsteht ein Zugang zum Lesen, der leicht fällt und langfristig wirkt.
Mit dem jetzt beginnenden Versand des Projekts „Zeitschriften in die Schulen“ erhalten erneut mehr als 8.100 Schulklassen rund 300.000 Magazine, bereitgestellt von der Stiftung Lesen, dem Gesamtverband Pressegroßhandel e. V. (GVPG) und dem Medienverband der freien Presse (MVFP). Hierfür beliefern die deutschen Pressegroßhändler die teilnehmenden Klassen mit einer kuratierten Auswahl an Zeitschriften, die von den Verlagen bereitgestellt werden. Die Hefte decken ein breites Spektrum aus Politik, Natur, Gaming, Lifestyle, Wissenschaft und Sport ab. Zusätzlich stellt der Partner United Kiosk AG ein breites E-Paper-Sortiment bereit.
Neue Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte
Die neuen Materialien bieten übersichtlich aufbereitete Aufgaben und Gesprächsimpulse für die Klassenstufen 5–7 und 8–13. Ergänzend wurde erstmals ein eigener Bereich für den DaZ‑Unterricht und mehrsprachige Lerngruppen entwickelt, der niedrigschwellige Lesezugänge ermöglicht und den Spracherwerb unterstützt.
Quelle: Pressemeldung Stiftung Lesen vom 05.05.2026
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