Appell

Gemeinsam Frieden schaffen – In der Ukraine und weltweit

Angesichts der dramatischen Lage in der Ukraine, die Millionen Menschen zur Flucht zwingt, setzt die Bundesversammlung der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) im Diözesanverband Eichstätt ein Zeichen für den Frieden. In einem spontanen Antrag spicht sich die Versammlung für Demokratie, Freiheit und Frieden aus.

21.03.2022

„Wir haben bei der Bundesversammlung unser 75. Jubiläum gefeiert, hierbei aber nie das menschliche Leid vergessen, das momentan in der Ukraine, aber auch in vielen anderen Konfliktregionen der Welt herrscht. Neben der Sammlung von Spenden haben wir daher den Beschluss gefasst, um uns als Verband mit geeinter Stimme für eine sofortige Beendigung des Krieges stark zu machen“, erklärt Jannis Fughe, KLJB-Bundesvorsitzender.

Humanitäre Hilfe und Klimapolitik als Sicherheitspolitik

Die KLJB fordert ein sofortiges Ende des Angriffskrieges in der Ukraine. „Die Staatengemeinschaft muss konsequent durch Sanktionen agieren, nicht aber durch ein Wettrüsten“, fordert der Bundesvorsitzende. Die KLJB zeigt sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, aber auch den mutigen Aktivist*innen, die in Russland gegen Putins Krieg auf die Straße gehen. Dies sei ein Krieg der russischen Staatsführung, nicht aber von der russischen Bevölkerung, stellt Jannis Fughe klar. Die Bundesversammlung fordert zudem, die Gewährleistung humanitärer Hilfe und die selbstverständliche Aufnahme schutzsuchender Menschen aus Kriegsgebieten. Darüber hinaus fordert die KLJB im Kontext der Friedenspolitik erneut den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und einen starken Ausbau der erneuerbaren Energien. Es zeigt sich deutlich, dass Klimapolitik auch Friedenspolitik ist. Von der Abhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe müsse man sich lösen.

Quelle: Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) vom 13.03.2022

Redaktion: Johanna Fock

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