Hessen
Frühkindliche Bildung braucht Mitwirkung der Eltern
Am 17. Januar wählt die Landeselternversammlung die neue Kita-Landeselternvertretung. Hofmann betont die Notwendigkeit der Elternmitwirkung für gute frühkindliche Bildung und strebt eine stärkere Bekanntmachung der Kita-LEV an, um die Wahlbeteiligung und Mitarbeit zu erhöhen. Ziel ist es, die Interessen von Kindern und Eltern stärker einzubringen und die Kita-LEV zukunftsfest zu machen.
07.01.2026
Am 17. Januar wählt die Landeselternversammlung aus ihren Reihen die neue Kita-Landeselternvertretung (Kita-LEV). Hofmann zeigte sich erfreut, dass bei den Delegierten und Ersatzdelegierten eine große regionale Streuung erreicht wurde: „Gute frühkindliche Bildung braucht die Mitwirkung der Eltern. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit der neuen Landeselternvertretung eine starke Stimme der Eltern haben, die sich regional ausgewogen aus der gesamten hessischen Elternschaft zusammensetzt.“
Gleichzeitig äußerte die Ministerin ihr Bedauern über die Wahlbeteiligung, die auf niedrigem Niveau bleibt. Insgesamt haben von 1154 registrierten Wählerinnen und Wählern 644 ihre Stimme abgegeben. Erstmals wurde die Wahl in diesem Jahr von der Geschäftsstelle der Kita-LEV organisiert und umgesetzt. Die aktuelle Wahl habe gezeigt, dass die Tätigkeit der Landeselternvertretung noch nicht flächendeckend bekannt genug sei und sie künftig stärker über ihre Arbeit informieren und Netzwerke aufbauen müsse, um noch mehr Eltern für die zukünftige Wahl und Mitarbeit zu gewinnen, sagte Hofmann.
„In den landespolitischen Fachgesprächen sind Kommunen, Kirchen, freie Träger und Gewerkschaften gut organisiert. Wir benötigen die LEV an diesen Stellen, um die Interessen und Perspektiven der Kinder und Eltern ebenfalls einzubringen. Ich bin überzeugt, dass die neue Landeselternvertretung ihre wertvolle Arbeit deutlich bekannter machen wird“,
so Hofmann weiter.
Deshalb soll mit dem neu gewählten Gremium nach der Wahl 2026 eine Zielabsprache entstehen, um die Kita-LEV und ihre Arbeit durch gezielte Kommunikation und eine Stärkung der Netzwerke sichtbarer zu machen und eine breitere Beteiligung in der hessischen Landeselternschaft zu erreichen.
„Ich freue mich darauf, mit der neuen Landeselternvertretung zusammenzuarbeiten und werde an der Wahl auf der Landeselternversammlung selbst vor Ort sein. Uns eint das Interesse, die frühkindliche Bildung in Hessen auf hohem Niveau zukunftsfest aufzustellen. Dafür benötigen wir die Kita-LEV als Vertretung der gesamten hessischen Elternschaft und ich setze darauf, dass es dem neuen Gremium mit neuen Formaten gelingen wird, die Partizipation der Eltern weiter zu stärken“,
sagte Hofmann.
Quelle: Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales vom 09.12.2025
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