Fortbildung
Traumapädagogik im Kontext von Kindertageseinrichtungen (KiTa)
Strukturebene: Lokal
Die Fortbildung nimmt herausfordernde Situationen im KiTa-Alltag in den Blick und zeigt, wie traumapädagogische Ansätze bereits in der frühen Kindheit wirksam integriert werden können. Im Mittelpunkt steht das Verständnis für kindliche Stress- und Überforderungsreaktionen, die sich z. B. in Rückzug, impulsivem Verhalten oder starken Gefühlsausbrüchen äußern. Aufbauend darauf wird erarbeitet, wie Fachkräfte durch feinfühlige Begleitung, verlässliche Tagesstrukturen und eine bewusste Gestaltung von Übergängen Sicherheit und Orientierung vermitteln können. Die Fortbildung unterstützt dabei, pädagogische Handlungsmöglichkeiten im Gruppenalltag zu erweitern, Beziehung auch in herausfordernden Momenten stabil zu halten und traumapädagogisches Denken praxisnah und entwicklungsangemessen im KiTa-Alltag zu verankern. Ergänzend werden Achtsamkeit und Selbstfürsorge thematisiert: Die Teilnehmenden lernen, eigene Stresssignale wahrzunehmen, kurze alltagstaugliche Pausen zu nutzen und auch in emotional herausfordernden Momenten präsent und handlungsfähig zu bleiben.
Weitere Themen
Kinder- und Jugendarbeit Jugendsozialarbeit