Internationaler Mädchentag
Entrechtung stoppen, Schutz gewähren
Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) hat anlässlich des Internationalen Mädchentages am 11. Oktober 2024 zusammen mit 15 weiteren Organisationen im Rahmen des Projekts „Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen“ eine Stellungnahme zum Schutz von Mädchen und FLINTA* veröffentlicht.
31.10.2024
Den Internationalen Mädchentag nimmt die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) gemeinsam mit anderen Fachorganisationen zum Anlass, um ihre Solidarität mit allen geflüchteten Mädchen und jungen Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nichtbinären, transgeschlechtlichen, und agender Personen (FLINTA*) auszudrücken und ihre Forderungen für deren Schutz, für ein sicheres Wohnumfeld und für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Gesundheitsversorgung zu bekräftigen. Täglich setzen sich viele geflüchtete Mädchen und junge FLINTA* kraftvoll für ihre Rechte ein – in einem Kontext, in dem ebendiese Rechte immer stärker bedroht und untergraben werden. Rassistische, sexistische und queerfeindliche Stimmen finden immer mehr Gehör und werden von einer Politik bedient, die die systematische Entrechtung von Menschen vorantreibt und auf Spaltung, Abschottung und Abschiebung setzt. Die Verschärfungen leistungsrechtlicher, migrations- und asylrechtlicher Regelungen betreffen geflüchtete Mädchen und junge FLINTA* im besonderen Maße. In vielen Bereichen sind dringend entschiedene Schritte nötig, um ihren Schutz sicherzustellen, darunter auch die konsequente Anerkennung geschlechtsspezifischer Fluchtgründe in der Praxis. Gesundheitsversorgung und Unterbringung sind zentral für die Sicherheit und Würde einer Person, daher hebt die IGFH ihre Forderungen zu diesen Bereichen am Internationalen Mädchentag hervor.
Quelle: Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen. Sektion Deutschland der Fédération Internationale des Communautés Educatives FICE e.V: (IGFH) vom 11.10.2024
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