Deutsches Kinderhilfswerk

5 Jahre „Zukunft Mitgemacht“: Die Initiative zieht positive Bilanz und erweitert im Jubiläumsjahr ihr Förderangebot

Fünf Jahre nach dem Start zieht die Initiative „Zukunft Mitgemacht“ eine positive Bilanz: Bildungsförderung wirkt – und zwar spürbar im Schulalltag. Getragen vom Deutschen Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble entstehen durch die Initiative neue Lernorte, innovative Formate und starke Netzwerke. Dabei zeigt sich: Entscheidend für den Erfolg wirksamer Bildungsprojekte sind verlässliche Partnerschaften, Beratung und strukturelle Unterstützung.

08.05.2026

Um noch mehr Schulen unterstützen zu können, hat sich die Initiative im Jubiläumsjahr ein besonderes Ziel gesetzt: Die Gesamtfördersumme, die seit Beginn der Initiative gesammelt werden konnte, soll auf fünf Millionen Euro steigen. Dafür fließt mit jedem Kauf eines Procter & Gamble Produktes wie zum Beispiel Ariel Waschmittel, h&s Shampoo oder auch Gillette Rasierer, bei ROSSMANN eine Spende in den Fördertopf.

Von der Idee zur Wirkung

Seit Gründung der Initiative wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, die Schule aktiv verändern. Dazu gehören etwa naturnah gestaltete Schulhöfe im Rahmen der Aktion „Schulhofträume“, das Schulprogramm „MeTAzeit“ für mehr Achtsamkeit und Bewegung im Schullalltag oder Schulhackathons, bei denen Schüler*innen ihre Schule mitgestalten und zugleich wichtige Zukunftskompetenzen wie Kreativität, Kollaboration und kritisches Denken entwickeln. Auch Projekte, die die (digitale) Medienkompetenz und kritisches Denken fördern – wie Digital Sparks und DigitalSchoolStory – wurden durch Zukunft Mitgemacht unterstützt. Und durch die Förderung des Bildungsprogramms „GemüseAckerdemie“ wird Kindern und Jugendlichen die Herkunft ihrer Lebensmittel direkt auf der schuleigenen Ackerfläche nähergebracht.

Aus Ideen sind tragfähige Strukturen entstanden, aus Pilotprojekten Modelle, die weiterwirken. Die enge Zusammenarbeit zwischen ROSSMANN, Procter & Gamble, dem Deutschen Kinderhilfswerk und #wirfürschule zeigt in diesem Sinne, welches Potenzial entsteht, wenn Industrie, Handel und Gemeinnützigkeit an einem Strang ziehen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. 

Neue Förderrunde – Verstärkter Blick auf das Thema Chancengerechte Bildung

Auch im Jubiläumsjahr sollen insgesamt wieder mehr als 1 Million Euro in die Schulförderung fließen: Deutschlandweit können sich Schulen ab sofort um eine Förderung bewerben. Ein Schwerpunkt bleibt die Förderung von Maker Spaces – kreative Lernräume für projektorientiertes und experimentelles Arbeiten, ausgestattet mit jeweils 10.000 Euro. Begleitet werden die Schulen bei der Umsetzung von der Bildungsinitiative #wirfürschule.

Neu in diesem Jahr ist ein verstärkter Fokus auf Bildungsgerechtigkeit. Gefördert wird unter anderem das Projekt LifeTeachUs, das Unterrichtsausfälle und Projekttage mit praxisnahen „LifeLessons“ füllt. Besonders angesprochen werden Schüler*innen, die im regulären System oft zu wenig gesehen werden.

LifeTeachUs bringt engagierte Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen direkt ins Klassenzimmer. Über eine App können Schulen unkompliziert Anfragen stellen, die von sogenannten LifeTeachern in Echtzeit angenommen werden. So gelangen Erfahrungen, Perspektiven und lebensnahe Themen direkt in den Unterricht. Für Schulen ist das Angebot kostenfrei. Im Rahmen der „Zukunft Mitgemacht“ Förderung werden 50 Schulen gezielt unterstützt – mit einem Paket für mehr Sichtbarkeit, Kommunikation und regionale Vernetzung. Eine Anmeldung bei LifeTeachUs ist unabhängig vom „Zukunft Mitgemacht“-Förderpaket aber jederzeit möglich.

Interessierte Schulen können sich um die Förderung für einen Maker Space oder für eine Teilnahme am „Zukunft Mitgemacht“-Programm von LifeTeachUs bis zum 31.10.2026 auf www.dkhw.de/ZukunftMitgemacht bewerben.

Mehr als 1.000.000 Euro Fördersumme in 2026

Neben den Maker Spaces und dem Projekt LifeTeachUs sieht die Initiative „Zukunft Mitgemacht“ auch die Möglichkeit vor, bereits geförderte Projekte mit Anschlussförderungen zu stärken sowie Mittel für eine nachhaltige Absicherung der Mitbestimmung von Schüler*innen bereitzustellen.

Weitere Infos zur Initiative „Zukunft Mitgemacht“ unter www.zukunftmitgemacht.de.

Redaktion: Uwe Kamp