Gesundheit

Deutsches Kinderhilfswerk: Bremen macht einen wichtigen Schritt beim Nichtraucherschutz für Kinder

Ein Mann zerbricht eine Zigarette

Das Land Bremen macht nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerkes mit dem heute (20. Juni 2013) beschlossenen Rauchverbot auf Kinderspielplätzen einen wichtigen Schritt beim Nichtraucherschutz für Kinder. Beobachtungen auf Kinderspielplätzen zeigen, dass Kleinkinder weggeworfene Zigarettenstummel aufsammeln, in den Mund stecken und verschlucken.

20.06.2013

Gefährdet sind insbesondere Kinder im Krabbelalter. Zigarettenstummel sind giftig und stellen für die Kinder eine gesundheitliche Gefährdung dar. Deshalb ist das Rauchverbot auf Kinderspielplätzen ein wichtiger Baustein im Gesundheitsschutz für Kinder.

„Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes muss dem Gesundheitsschutz für Kinder allerhöchste Priorität eingeräumt werden. Kinder müssen immer und überall vor den Gefahren des Rauchens geschützt werden. Das schließt die Vorbildfunktion gegenüber Kindern mit ein. Auch wenn es auf vielen Spielplätzen inzwischen eine Selbstverständlichkeit ist, dort nicht zu rauchen, gibt es immer wieder Jugendliche und Erwachsene, die nicht genügend Rücksicht nehmen. Hier muss der Schutz der Kinder an erster Stelle stehen“ betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Für einen umfassenden Nichtraucherschutz von Kindern sollte das Land Bremen aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes allerdings noch weitere Änderungen im Nichtraucherschutzgesetz vornehmen. So gibt es in Bremen noch kein ausnahmsloses Rauchverbot in den Räumlichkeiten der Kindertagespflege. Hier müssen baldmöglichst entsprechende Änderungen eingeführt werden. Bundesländer wie Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein sind hier ein gutes Vorbild.

Redaktion: Uwe Kamp

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