Demokratie
Beteiligungsformat für junge Menschen im Hessischen Landtag
Beim „HOP! Jugend hakt nach“ trafen 100 junge Menschen auf hessische Landtagsabgeordnete, um über ihre politischen Forderungen vom HOP! Jugendkongress zu sprechen. Ziel: echte Jugendbeteiligung und Dialog auf Augenhöhe. Politiker*innen betonten die Bedeutung solcher Formate für Demokratie und Teilhabe.
12.09.2025
Beim HOP! Landesjugendkongress im vergangenen November haben 100 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren gemeinsam über ihre Anliegen und Ideen diskutiert und dazu politische Positionen und Forderungen aufgestellt. Nun haben sie gemeinsam mit Landtagsabgeordneten Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzbarkeit ihrer Ideen und Forderungen erörtert. Bereits am Vortag hatten sie sich mit schriftlichen Rückmeldungen von Abgeordneten zu ihren Positionen und Forderungen auseinandergesetzt.
Ziel der zweitägigen Folge-Veranstaltung „HOP! Jugend hakt nach“ war es, den politischen Impuls auf Landesebene durch Jugendliche aus dem vergangenen Jahr zu einem Abschluss zu bringen sowie den Dialog zwischen Jugendlichen und Abgeordneten des Hessischen Landtages fortzuführen. Dabei sind die Rückmeldungen von Abgeordneten zu den Herzensangelegenheiten der Jugendlichen ein zentraler Aspekt des Formats.
Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) sagte:
„Der hier im Rahmen des „HOP! Jugend hakt nach“ gepflegte Austausch ist Jugendbeteiligung in der Praxis. Dies ist besonders wichtig, denn es bedarf dieser konkreten Auseinandersetzung mit politischen Fragen und Institutionen, um Ziele, Wertvorstellungen und Projektideen umsetzen und politisch realisieren zu können. Die Erfahrungen der Jugendlichen aus der Schule, den Familien oder Vereinen können der Politik in Hessen wertvolle Impulse geben. Formate wie „HOP! Jugend hakt nach“ sind deshalb von großer Bedeutung. Sie bringen die Stimmen der Jugendlichen direkt in den Austausch mit Politikerinnen und Politikern.“
Manuela Strube (SPD), Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales:
„Die Hessische Landesregierung schreibt Jugendbeteiligung groß. Wir haben die Verpflichtung, junge Menschen bei ihrer Entwicklung zu eigenständigen, selbstwirksamen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten mit aller Kraft zu unterstützen – und wir stehen als Politik, aber auch gesamtgesellschaftlich in der Verantwortung, Kinder und Jugendliche in für sie relevante Entscheidungsprozesse einzubinden. Umso wichtiger sind Folgeveranstaltungen wie „HOP! Jugend hakt nach“, die jungen Menschen zeigen, dass der Dialog verstetigt wird, dass ihre Themen mit- und ernstgenommen werden und dass sie Gelegenheit erhalten, nachzufassen. Das ist gelebte Teilhabe und diese schließlich die Basis von Demokratie."
Mario Machalett, Vorsitzender des Hessischen Jugendrings, im Hessischen Landtag erklärt:
„Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, dass es sich lohnt, sich mit jungen Menschen auf Augenhöhe zu begeben, um ihre eigenen Lebenswelten und Perspektiven auf gesellschaftlich relevante Themen ernst zu nehmen. [...] Insgesamt ist der HOP! Landesjugendkongress ein großer Erfolg und wir freuen uns, dass eine aktive Beteiligung so vieler junger Menschen gelungen ist, genauso wie der Dialog mit Politikerinnen und Politikern.“
Teilnehmerin Hanna Singh, 17, aus Hanau sagt:
„Der politische Diskurs ist unheimlich wichtig für uns Jugendliche und der „HOP!“ hat Politik nahbar gemacht. Das Format bietet die Möglichkeit, nah an politischen Entscheidungsprozessen dranzubleiben und sich. Politische Beteiligung ist sonst sehr schwierig, dabei ist sie essentiell für die Demokratie.“
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Quelle: Hessischer Jugendring vom 01. September 2025
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