Die „Sachsen forscht!“ in Dresden

„Auf bestem Wege zu 400 zertifizierten Kitas und Horten im Freistaat Sachsen“

Auf der Abendveranstaltung „Sachsen forscht!“ trafen Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Praxis zusammen, um die Kindertageseinrichtungen des Freistaats für ihr Engagement in der frühen MINT Bildung zu ehren. Die Stiftung Kinder forschen blickt auf über 15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurück – ein entscheidender Beitrag dazu, dass Sachsen als Vorreiter im Bereich früher MINT Bildung gilt.

22.09.2026

Beim Engagement für gute frühe MINT-Bildung ist Sachsen ein Vorzeigeland. Seit 15 Jahren unterstützt das Sächsische Staatsministerium für Kultus die Verbreitung des Fortbildungsangebots der Stiftung Kinder forschen im Land finanziell. Rund 6.000 Pädagoginnen und Pädagogen aus dem Freistaat nahmen bereits an den MINT-Fortbildungen teil. Staatssekretär Wilfried Kühner betont: 

„Das Fachpersonal in Sachsens Kindertageseinrichtungen steht heute vor großen Herausforderungen: Steigende Qualitätsanforderungen, heterogene Kindergruppen und demografische Veränderungen belasten die pädagogische Arbeit zunehmend. Umso mehr beeindruckt es mich, mit wieviel Herzblut die Erzieherinnen und Erzieher jeden Tag mit Kindern die Welt entdecken und erforschen!“

Netzwerkpartner*innen treiben MINT‑Qualität in Sachsen voran

Mit der Veranstaltung „Sachsen forscht!“ würdigt die Stiftung Kinder forschen alle zwei Jahre den wichtigen Einsatz zahlreicher Teams von Kindertageseinrichtungen im Land – zusammen mit ihren starken regionalen Netzwerkpartnern: der Handwerkskammer Dresden, dieses Jahr Gastgeberin der Veranstaltung, der Industrie- und Handelskammer Chemnitz und der Handwerkskammer zu Leipzig. Der Freistaat Sachsen fördert dieses Engagement und beteiligt sich – als einziges unter den Bundesländern – auch finanziell an der regionalen Arbeit der Kammerpartner. Alle gemeinsam setzen sich für eine bessere frühe Bildung der Mädchen und Jungen im MINT-Bereich ein.

Dr. Tobias Ernst, Vorstand der Stiftung Kinder forschen, hebt hervor: 

„Im Freistaat sind wir auf bestem Wege zu 400 zertifizierten Kitas und Horten. Damit gehört Sachsen zu den Top 5 Bundesländern mit den meisten Bildungseinrichtungen, die als ‚Haus, in dem Kinder forschen‘ zertifiziert sind. Das ist nur möglich dank der guten Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern vor Ort und durch die stete Förderung des Sächsischen Kultusministeriums. So erhalten pädagogische Fachkräfte in Sachsen kontinuierlich und niedrigschwellig Zugang zu qualitativ hochwertigen Fortbildungen zum entdeckenden, forschenden und alltagsintegrierten Lernen.“

Zertifizierte Einrichtungen nehmen regelmäßig an Fortbildungen der Stiftung zu MINT sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) teil, setzen das Gelernte mit den Kindern in Projektarbeiten um und fördern somit ihr Interesse an den MINT-Themen.

Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden: 

„Für das Handwerk ist eine frühkindliche Förderung im MINT-Bereich ein zentraler Baustein. Seit 2010 bietet das Netzwerk der Handwerkskammer Dresden Fortbildungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte an. Knapp 62 Prozent der Kitas, Horte und Grundschulen in Ostsachsen sind Teil unseres Netzwerkes. Mehr als 1.800 Teilnehmer haben an den Weiterbildungen teilgenommen.“

Über die "Sachsen forscht!"-Veranstaltung

Die Stiftung Kinder forschen veranstaltet alle zwei Jahre zusammen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus (SMK) und den regionalen Netzwerkpartnern, der Handwerkskammer Dresden und Handwerkskammer zu Leipzig sowie der Industrie- und Handelskammer Chemnitz die Veranstaltung „Sachsen forscht!“, um das Engagement der pädagogischen Fachkräfte zu würdigen. Eingeladen werden alle pädagogischen Fachkräfte aus den in den vergangenen zwei Jahren zertifizierten bzw. rezertifizierten Kindergärten und Horten in Sachsen. Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung wird der Einsatz der pädagogischen Fachkräfte für eine gute, frühe MINT-Bildung geehrt und sichtbar gemacht.

Quelle: Stiftung Kinder forschen vom 04.09.2026

Redaktion: Christin Jauch