Bayern
„Wir holen die Jugend an Bord und gestalten unsere Zukunft gemeinsam“
Bei einem Treffen der Initiative „Jugend im Gespräch mit dem Innenministerium“ diskutierten Jugendliche mit Bayerns Jugendministerin Ulrike Scharf und Innenminister Joachim Herrmann über digitale Sicherheit, Jugendschutz und Desinformation. Scharf betonte die Bedeutung des Dialogs mit Jugendlichen, um realistische Regeln für den digitalen Raum zu entwickeln.
29.04.2026
Sinnvolle Regeln im digitalen Raum, Desinformation und eine gute Integration in Bayern – darüber haben junge Menschen mit Bayerns Jugendministerin Ulrike Scharf und Innenminister Joachim Herrmann bei „Jugend im Gespräch mit dem Innenministerium!“ diskutiert.
Bayerns Jugendministerin Ulrike Scharf betont:
„Wir haben uns mit Jugendlichen über Themen ausgetauscht, die sie direkt in ihrem Alltag betreffen: sinnvolle Regeln im Netz, Jugendschutz und Desinformation. Für mich hat es Priorität, mit den jungen Menschen zu sprechen und nicht über sie. Als Experten und Expertinnen in eigener Sache, wissen sie am besten, wo die Probleme liegen und welche Regeln realistische sind und den digitalen Raum sicherer machen. Wir holen die Jugend an Bord und gestalten unsere Zukunft gemeinsam.“
Bayerns Innenminister Herrmann erklärt:
„Wir kümmern uns im Innenministerium um Themen am Puls der Zeit und um Themen mitten aus dem Leben junger Menschen. Die Sicherheit im Netz und die Integration für ein gutes Zusammenleben in Bayern sind zwei große Bereiche. Dabei sind die Jugendlichen Experten. Jugendliche verbringen heute einen großen Teil ihres Alltags im Netz. Unsere Aufgabe als Staat ist es, digitale Freiheit, wirksamen Schutz vor Gefahren und echte Teilhabe in ein gutes Gleichgewicht zu bringen, so dass junge Menschen sich online selbstbestimmt und sicher bewegen können. Deshalb war es mir sehr wichtig, genau hinzuhören, welche Regeln sich die Jugendlichen im digitalen Raum wünschen. Denn gute Digitalpolitik entsteht nicht über Ihre Köpfe hinweg, sondern im direkten Dialog mit den jungen Menschen.“
Philipp Seitz, Präsident des Bayerischen Jugendrings, hob hervor:
„Ich freue mich sehr, dass die 2022 begonnene Programmreihe ‚Jugendpolitiktage‘ fortgesetzt wird. Die Bayerische Staatsregierung und der Bayerische Jugendring zeigen damit, dass das direkte Gespräch zwischen Regierungsmitgliedern und jungen Menschen in Bayern ein erfolgreiches und etabliertes Format ist. Gerade in krisenhaften Zeiten möchten junge Menschen angehört werden. Kontinuität ist dabei von großer Bedeutung, denn Kinder und Jugendliche wollen ihre Ideen und Denkanstöße nicht nur einbringen, sondern hinterher auch erfahren, ob sie damit wirklich etwas bewirkt haben. Heute ging es um digitale Freiheiten und Jugendschutz im Netz. Das sind Themen, die jungen Menschen auf den Nägeln brennen und zu denen sie ihre Erfahrungen und Wünsche einbringen möchten.“
Daniele Barrella, 16, aus dem Berchtesgadener Land:
„Ich finde es sehr wichtig, dass sich heute Jugendliche austauschen und über den Jugendschutz im Netz sprechen konnten - ich glaube, dass viele sich kaum etwas darunter vorstellen können. Mir hat es gefallen, dass ich heute viele junge Leute aus ganz Bayern kennenlernen konnte und dass wir Politikern sagen können, was wir verändern wollen.“
Die Bayerischen Jugendpolitiktage richten sich an junge Menschen von 14 bis 21 Jahren. Das Bayerische Sozialministerium veranstaltet die Jugendpolitiktage seit 2022 jeweils in Kooperation mit einem weiteren Bayerischen Staatsministerium und des Bayerischen Jugendrings. Junge Menschen aus ganz Bayern können sich direkt mit Entscheidungsträgern austauschen. Die Reihe ist Teil des Bayerischen Aktionsplans Jugend, der darauf abzielt, die Lebensbedingungen junger Menschen in Bayern zu verbessern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Umfeld aktiv zu gestalten.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales vom 15.04.2026
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