Familienförderung

Positive Entwicklung der Familienkarte in Rheinland-Pfalz

Die Familienkarte Rheinland-Pfalz bietet seit 2020 niedrigschwellige Unterstützung für Familien. Sie bündelt über 880 Angebote und soll als digitales Portal weiterentwickelt werden. Die Landesregierung sichert langfristige Finanzierung und Ausweitung zu. Geplant sind Chatbots, Blog-Integration und engere kommunale Zusammenarbeit.

25.09.2026

„Familienpolitik muss im Alltag der Familien ankommen: bei der Suche nach Beratung, gemeinsamen Freizeitaktivitäten, Bildungsangeboten und ganz konkret bei der Frage, was sich eine Familie leisten kann. Die Familienkarte Rheinland-Pfalz setzt genau dort an. Sie ist niedrigschwellig, kostenfrei und lebensnah.“ 

Das hat Familienministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei ihrer Rede am 17.09.2026 im Plenum betont. Sie sprach zum Antrag der CDU- und der SPD-Fraktion „Familien stärken, Teilhabe ermöglichen – Die Familienkarte Rheinland-Pfalz dauerhaft sichern und weiterentwickeln“. Und sie sicherte zu: „Die Landesregierung steht zur langfristigen Sicherung und zur Weiterentwicklung der Familienkarte. Auch die dauerhafte Finanzierung soll gesichert werden.“

Eingeführt wurde die Familienkarte 2020, seit Ende 2025 ist sie landesweit verfügbar. Sie bietet mit zentraler Website, Familienkarten-App und digitaler Angebotskarte rund 880 Angebote von 750 Partner*innenschaften. „Damit vollzieht die Familienkarte die Wandlung von einer Vorteilskarte zum umfassenden Infoangebot für Familien. Sie bündelt familienrelevante Inhalte aus allen Regionen des Landes“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Entwicklung ist damit aber nicht abgeschlossen, so Bätzing-Lichtenthäler: 

„Wir prüfen, wie ein noch stärker gebündeltes digitales Portal für Familien entstehen kann. Dabei soll der Ratgeber Familie in einen gemeinsamen Auftritt integriert, das Veranstaltungsportal zum Navigator weiterentwickelt und aus den Tipps zum Familienleben ein Blog werden. Perspektivisch wird die Suchfunktion durch einen Chatbot ergänzt.“ 

Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit den Kommunen intensiviert, das Partnernetzwerk erweitert und die Öffentlichkeitsarbeit gestärkt werden.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz vom 17.09.2026

Redaktion: Adrian Halle