Familienforschung

Max-Planck-Institut: Ohne Arbeit keine Kinder?

Mutter küsst Baby

In der neuen Ausgabe von „Demografische Forschung Aus Erster Hand“, die kostenfrei zum Download zur Verfügung steht, wird unter anderem besprochen, inwieweit Arbeitslosigkeit die Familienplanung beeinflusst.

08.10.2014

Die Themen der Ausgabe 03/2014 sind:

1. Ohne Arbeit keine Kinder?

Frühere Studien konnten nur wenige oder gar keine Belege dafür finden, dass Arbeitslosigkeit die Familienplanung beeinflusst. Eine Untersuchung des deutsch-schwedischen Forscherduos Michaela Kreyenfeld und Gunnar Andersson hat jetzt jedoch gezeigt, dass die Entscheidung für oder gegen Kinder bei Arbeitslosen stark vom Geschlecht, Alter und Bildungsstand der untersuchten Personen abhängt.

2. Späte Rente, längeres Leben

In den meisten Industrieländern sind längst nicht alle Menschen bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter erwerbstätig. In Deutschland etwa gehen Männer und Frauen heute im Schnitt mit knapp 61 Jahren in Rente. Ein deutsches Forscherduo hat erstmals untersucht, inwieweit dieser Trend zur frühen Verrentung die Rentenkassen belasten könnte. Ihr überraschendes Fazit lautet: weniger stark als gedacht.

3. Wer lange pendelt, verdient oft mehr

Viele Menschen, die im Job vorankommen wollen, gehen davon aus, dass sie, um dieses Ziel zu erreichen, räumlich mobil bleiben müssen. Aber sind Personen, die ihren Arbeitsort nur selten wechseln, beruflich wirklich weniger erfolgreich? Ein deutsch-schottisches Forscherteam ist dieser Frage nachgegangen – und kommt dabei zu manch unerwartetem Ergebnis.

Weitere Informationen:

<link http: www.demografische-forschung.org>www.demografische-forschung.org 

<link http: idw-online.de pages de attachment38861 external-link-new-window external link in new>Demografische Forschung Aus Erster Hand Nr. 3/2014 (PDF 1,2MB)

Quelle: Max-Planck-Institut für demografische Forschung vom 08.10.2014

Redaktion: Nadine Paffhausen

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