Freiwilliges Engagement

Länder fordern vom Bund Planungssicherheit für die Jugendfreiwilligendienste

Geldscheine

Mit einem klaren Votum der Länder zu den Jugendfreiwilligendiensten ging die 88. Arbeits- und Sozialministerkonferenz am 23./24. November 2011 in Leipzig zu Ende.

25.11.2011

Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer hatte in einem Antrag die Initiative ergriffen und gefordert: "Der Bund muss an seiner Zusage, eine pauschale Bundesförderung von 200 Euro für die Jugendfreiwilligendienste 'Freiwilliges Soziales Jahr -FSJ-' und 'Freiwilliges Ökologisches Jahr -FÖJ-' zu zahlen, unmissverständlich festhalten. Das gilt sowohl für das aktuelle Projektjahr 2011/2012 als auch für das kommende Projektjahr 2012/2013. Wir brauchen nach all den verunsichernden Debatten, an denen sich leider auch der Bundesrechnungshof beteiligt hat, endlich Planungssicherheit. Es kann nicht sein, dass die hochwertigen und anerkannten Freiwilligendienste FSJ und FÖJ geschwächt werden."

Die Länder waren sich darin einig, dass es endlich eine Verlässlichkeit und Kontinuität der Rahmenbedingungen und der Förderung für die Freiwilligen, die Träger und die Einsatzstellen geben muss, um möglichst vielen jungen Menschen einen Einsatz für die Allgemeinheit und positive Erfahrungen mit dem bürgerschaftlichen Engagement zu ermöglichen. Haderhauer sagte dazu abschließend: "Die Länder haben mit überwältigender Stimmenmehrheit ein klares Signal gesetzt! Ich erwarte künftig mehr Verantwortungsgefühl und Sensibilität, bevor man ohne Not grundsätzliche Diskussionen über die Finanzierung der Jugendfreiwilligendienste vom Zaun bricht und ein bewährtes Fördersystem in Frage stellt. Damit ist niemandem geholfen!"

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Redaktion: Ilja Koschembar

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