Gesundheit

Kongress Armut und Gesundheit 2016

"Gesundheit ist gesetzt!?" lautet das Motto des diesjährigen Fachkongresses Armut und Gesundheit, der vom 17. bis 18. März an der Technischen Universität Berlin stattfindet. Er liefert einen Überblick zu neuen Diskursen, Praxis und aktuellen Entwicklungen der deutschen sowie internationalen Public Health-Landschaft.

17.03.2016

In der Eröffnungsveranstaltung am 17. März spricht Dr. Matthias Wismar vom European Observatory on Health Systems and Policies der Weltgesundheitsorganisation, ein renommierter Experte der europäischen Public Health-Landschaft. In seinem Beitrag wird er auf die politischen Gestaltungsspielräume für gerechtere Gesundheitschancen fokussieren und hierbei eine insbesondere international vergleichende Perspektive einnehmen.

In den insgesamt 116 Veranstaltungen des Kongresses spiegelt sich der aktuelle wissenschaftliche, politische und gesamtgesellschaftliche Diskurs. So greift der Kongress in diesem Jahr neben dem Präventionsgesetz erstmals in größerem Umfang auf, welche Herausforderungen sich aus dem Themenfeld Flucht ergeben und wie sich diese gestalten lassen.

Grußworte

<link http: www.armut-und-gesundheit.de grusswort-des-bundesgesundheitsministers.1935.0.html external-link-new-window zum grußwort von hermann>Grußwort des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe zum Kongress Armut und Gesundheit 2016

<link http: www.armut-und-gesundheit.de grusswort-von-berlins-regierendem-buergermeister.1924.0.html external-link-new-window zum grußwort von michael>Grußwort des Regierenden Bürgermeisters Berlins Michael Müller

Aktuelle Daten und Publikationen zur sozialen Lage und Gesundheit in Deutschland

Gleich mehrere Publikationen haben in den vergangenen Wochen das Bewusstsein dafür geschärft, dass Armut in Deutschland nach wie vor ein zentrales Problem darstellt und dass diese Armut u. a. gravierende gesundheitliche Auswirkungen auf die von ihr Betroffenen hat.

Im Folgenden eine Publikations-Auswahl zum Thema:

  • Bereits im Dezember 2015 veröffentlichte das Robert Koch-Institut den umfassenden  <link http: www.rki.de de content gesundheitsmonitoring gesundheitsberichterstattung gesindtld external-link-new-window bericht gesundheit in>Bericht "Gesundheit in Deutschland" (PDF, 17 MB). Daraus geht hervor, dass vor allem zwei große Entwicklungen das Gesundheitsgeschehen in Deutschland beeinflussen: demografische Veränderungen und der starke Einfluss der sozialen Lage auf die Gesundheit. Im Rahmen des Kongresses werden die Ergebnisse des Berichtes detailliert vorgestellt.
  • Ebenfalls im Dezember hat die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales einen <link https: www.jugendhilfeportal.de http: www.gsi-berlin.info external-link-new-window>Gesundheits- und Sozialstrukturatlas für die Bundesrepublik Deutschland (PDF, 5,2 MB) vorgelegt. Ausgehend von Berlin wurden die im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung für Berlin entwickelten Indikatoren zur gesundheitlichen und sozialen Lage auf die Datensätze der anderen 15 Bundesländer angewandt. Fazit (auf Seite 14): "Insgesamt betrachtet zeigt sich sowohl die sozioökonomische als auch die gesundheitliche Chancengleichheit innerhalb der Bundesrepublik Deutschland auf Bundeslandebene als nicht gegeben."
  • Die <link https: www.jugendhilfeportal.de http: www.springermedizin.de bundesgesundheitsblatt-2016-02 external-link-new-window>Ausgabe 2-2016 des Bundesgesundheitsblattes beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Soziale Ungleichheit und Gesundheit". Ebenfalls vom Robert Koch-Institut herausgegeben, beleuchtet das Blatt unter anderem auch die Arbeit des  <link http: www.bzga.de infomaterialien einzelpublikationen external-link-new-window zum artikel auf der internetseite>Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit.
  • Im kürzlich erschienenen Armutsbericht 2016 des Paritätischen Gesamtverbandes <link http: www.der-paritaetische.de external-link-new-window zum armutsbericht des paritätischen>"Zeit zu handeln" (PDF, 2,3 MB) wird das Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt. Erstmals enthält der Bericht auch vertiefende Analysen zu Bevölkerungsgruppen, die besonders von Armut betroffen sind.
  • Im dritten <link https: www.statistik-berlin-brandenburg.de home regionalersozialbericht.asp external-link-new-window zum regionalen sozialbericht berlin und>Regionalen Sozialbericht Berlin und Brandenburg (herausgegeben vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg) finden sich Informationen zu Einkommensarmut, Einkommensverteilung, Abhängigkeit von Mindestsicherungsleistungen, Qualifikationsniveau, Erwerbsbeteiligung, Gesundheit und Wohnsituation, aufgeschlüsselt nach Bezirken und Landkreisen.
  • Das Deutsche Jugendinstitut hat am 15. März in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs in Berlin erste <link http: www.dji.de fileadmin user_upload dasdji news external-link-new-window zum teilbericht des>Ergebnisse seines Monitorings "So können Schutzkonzepte in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen gelingen!" (PDF, 4,5 MB) zum Stand der Prävention vor sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen vorgestellt (<link https: www.jugendhilfeportal.de jugendschutz artikel was-muss-geschehen-damit-nichts-geschieht-schutzkonzepte-in-erziehungs-und-bildungseinrichtun external-link-new-window zur berichterstattung auf dem>Berichterstattung auf dem Fachkräfteportal)

Weiterführende Informationen

<link http: www.armut-und-gesundheit.de online-dokumentation.1790.0.html external-link-new-window zur dokumentation des kongresses>Online-Dokumentation des Kongresses Armut und Gesundheit 2015 

<link http: www.armut-und-gesundheit.de external-link-new-window zu informationen über den kongress armut und>Informationen zu 20 Jahre Kongress Armut und Gesundheit

Quelle: Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. c/o Kongress Armut und Gesundheit / Deutsches Jugendinstitut / Der PARITÄTISCHE Gesamtverband

Redaktion: Nadine Heßdörfer

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