Inklusive Kinder- und Jugendhilfe

Geschäftsführungen der Erziehungshilfefachverände veröffentlichen Prüfsteine

Die Geschäftsführungen der Erziehungshilfefachverbände richten Prüfsteine an die Bundes- und Landespolitik und fordern, die Kinder- und Jugendhilfe im Gesamten inklusiv auszugestalten und nicht auf halben Weg stehen zu bleiben.

20.12.2023

Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) wurden 2021 erste rechtliche Weichen gestellt, um den Inklusionsanspruch für alle jungen Menschen und deren Familien in der Kinder- und Jugendhilfe verbindlich zu implementieren. Mit dem Ende des Beteiligungsprozesses „Gemeinsam zum Ziel – wir gestalten die inklusive Kinder- und Jugendhilfe“ am 19.12.2023 gilt es nun die verschiedenen Optionen abzuwägen und den gesetzlichen Rahmen für die Hilfen aus einer Hand abzustecken.

Vor dem Hintergrund des zu erwartenden Gesetzgebungsprozesses und mit Blick auf den zurückliegenden Beteiligungsprozess wenden sich die Geschäftsführungen der Erziehungshilfefachverbände Deutschland an politisch Verantwortliche auf der Bundes- und Länderebene mit grundlegenden Prüfsteinen zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe. Sie appellieren und erinnern eindringlich an die Verantwortung der Entscheidungsträger*innen, die Kinder- und Jugendhilfe im Gesamten inklusiv auszustatten und nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben. Für eine gleichberechtigte Teilhabe aller jungen Menschen gilt es daher, dass Inklusion weder an finanziellen, strukturellen, politischen noch ideologischen Grenzen scheitern darf.

Die Prüfsteine wurden an die Politik versandt und der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Sie enthalten 15 Unterpunkte und sind auf den Homepageseiten der Erziehungshilfefachverbände eingestellt, sowie in der Fachöffentlichkeit verbreitet worden.

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