Jugendmedienschutz

Games? Na sicher! – USK macht die gamescom 2025 familienfreundlich und sicher

Vom 20. bis 24. August 2025 findet in Köln das weltgrößte Games-Event, die gamescom 2025, statt. Als offizielle Jugendschutzpartnerin sorgt die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) dafür, dass die gamescom besonders familienfreundlich ist: Alle Spiele und Trailer, die frei zugänglich sind, wurden im Vorfeld von der USK geprüft und entsprechend mit USK 0, USK ab 6 oder USK ab 12 gekennzeichnet.

19.08.2025

Mehr als 9 von 10 Games, Demos oder Trailern (97 %) haben dabei maximal eine USK ab 12 erhalten und sind somit für alle gamescom-Besuchenden frei einsehbar. Die Alterskennzeichen der USK zeigen dabei an, ab welchem Alter gespielt werden kann. Der Zugang zu Angeboten, die mit USK ab 16 oder USK ab 18 freigegeben wurden, wird mit Hilfe von Altersbändern kontrolliert.  

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Neu: Games? Na sicher! – der Elternratgeber digitale Spiele

Im Familienalltag bleibt oft wenig Zeit, sich aktiv mit digitalen Spielen auseinanderzusetzen. Trotzdem fragen sich viele Eltern: Wie lange darf mein Kind spielen? Welche Games sind geeignet und altersgerecht? Wie kann mein Kind sicher spielen? Der Elternratgeber digitale Spiele, eine gemeinsame Broschüre von USK und der Stiftung Digitale Spielekultur, gibt einfache Antworten auf diese Fragen. Mit praktischen Tipps, Informationen zu den Alterskennzeichen der USK und einem kompakten Überblick über die Welt der digitalen Spiele.

Veröffentlichung auf der gamescom: Neuer „Elternratgeber digitale Spiele: Games? Na sicher!“. Verfügbar ab 20.08.2025 als kostenlose Broschüre oder Download auf: www.usk.de/elternratgeber

gamescom für Kinder: Website nur für Kids

Speziell für Kinder hat die USK eine Website in kindgerechter Sprache eingerichtet. Hier finden junge Gamer*innen und auch ihre Eltern hilfreiche Tipps für einen sicheren und gut vorbereiteten Besuch der gamescom. Die Website ist unter https://gamescom-kids.de/ erreichbar.

gamescom congress: Panel „Altersverifikation – Allheilmittel oder reines Placebo?“  

Wie ein nachhaltiger Jugendschutz bei Games und im Online-Bereich funktionieren kann, ist Thema des Jugendschutz-Panels auf dem gamescom congress. Das Thema Altersverifikation ist dabei aktuell heiß diskutiert. Die EU-Kommission konkretisiert in den Guidelines zum Digital Services Act Maßnahmen zur Altersüberprüfung und auch der Koalitionsvertrag spricht sich für verpflichtende Altersverifikationen aus. Unbestritten ist:  Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf geschützte und selbstbestimmte Teilhabe an digitalen Medien. Doch kann eine Altersverifikation dafür sorgen? Reicht ein „Alter gecheckt“ wirklich aus, um Schutz zu gewährleisten? Wie können technische Schutzmaßnahmen durch Anbieter, wirksame Parental-Control-Funktionen und die aktive Rolle von Eltern miteinander verzahnt werden? Es diskutieren Heike Raab, Staatssekretärin in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Michael Terhörst, Leiter der Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten „KidD“ bei der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ), Kerstin Neubert, Nintendo of Europe und Svea Windwehr, Asst. Director of EU Policy Electronic Frontier Foundation (EFF). Moderiert von Elisabeth Secker, Geschäftsführerin der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

Panel „Altersverifikation – Allheilmittel oder reines Placebo?“ beim gamescom congress
Donnerstag, 21.08.2025, 14:30 – 15:30 Uhr
Messe Köln, Confex Center 
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Die USK auf der gamescom  

Die USK ist mit einem Stand in der „family & friends area“ in Halle 10.2, Stand C-009 vertreten. Hier können sich Eltern und Interessierte zum Thema Jugendschutz bei digitalen Spielen informieren. Ein täglicher USK-Talk mit unterschiedlichen Themen zur Arbeit der USK steht ebenso auf dem Programm wie ein Quiz mit Fragen zu Games und Jugendschutz. Zudem dreht sich alles um den neuen Elternratgeber digitale Spiele. In der Elternsprechstunde beantwortet die USK Medienpädagogin Melanie Endler Fragen zu einem sicheren Umgang mit digitalen Spielen.

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Über die USK

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle ist eine freiwillige Einrichtung der Games-Branche. Sie prüft digitale Spiele und kennzeichnet sie in Deutschland mit einem Alterskennzeichen. Dabei weist sie auch auf mögliche Inhalts- und Nutzungsrisiken für Kinder und Jugendliche hin. Die USK ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz des Bundes als auch unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder als zuständige Selbstkontrolle anerkannt. Zahlreiche Unternehmen haben sich der USK als Mitglieder angeschlossen, um beim Thema Jugendschutz dauerhaft und besonders eng zu kooperieren. Darüber hinaus engagiert sich die USK in der Medienbildung und gibt z. B. den Elternratgeber heraus. Die USK wird von einem Beirat beraten, der u. a. die USK-Grundsätze und die Leitkriterien für die Prüfungen festlegt. Weitere Informationen: www.usk.de

Mehr zur USK

Quelle: USK vom 30.07.2025

Redaktion: Sofia Sandmann