Europa
„Europäische Jugend vereint“: EU fördert Netzwerke von Jugendorganisationen
Die Europäische Kommission hat ihre Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für die Aktion „Europäische Jugend vereint“ 2020 im Rahmen des Programms Erasmus+ veröffentlicht. Mit einem voraussichtlichen Budget von 5 Mio. Euro wird die Initiative europaweite Netzwerke von Jugendorganisationen unterstützen.
14.05.2020
Junge Menschen sind Botschafter Europas
In der COVID-19-Pandemie sind viele junge Menschen von ihren Altersgenossen und den normalen täglichen Aktivitäten abgekoppelt und gleichzeitig mit Unsicherheiten bei Berufsaussichten, sozialem Leben und in der Freizeit konfrontiert. Mit dem Aufruf will die EU-Kommission den Jugendsektor dabei unterstützen, jungen Menschen in dieser Krisenzeit eine Perspektive zu geben.
Viele junge Menschen beteiligen sich aktiv an EU-Aktivitäten. Sie unterstützen den europäischen Integrationsprozess und sind einflussreiche Botschafter des europäischen Projekts. Im Rahmen von „Die europäische Jugend vereint“ sollen Jugendliche aus ganz Europa zusammengebracht werden. Thematischen Prioritäten sind u.a. aktive Bürgerbeteiligung, Aufbau von Netzwerken, europäische Werte und Unionsbürgerschaft und demokratische Teilhabe.
Informationen zum Aufruf „Europäische Jugend vereint“
Mariya Gabriel, Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, betonte, dass Jugendorganisationen jetzt und über einen längeren Zeitraum unterstützt werden müssten. Der Aufruf richtet sich an Jugend-NGOs, die Projekte vorschlagen wollen, an denen mindestens fünf Partner in fünf verschiedenen Ländern beteiligt sind und die junge Menschen in Partnerschaften in allen Erasmus+-Programmländern mobilisieren können. Die Frist für die Einreichung von Projekten endet am 28. Juli 2020.
Die Aktion „Die europäische Jugend vereint“ baut auf den Erfahrungen der Initiative „New Narrative for Europe“ und anderer Jugendinitiativen auf. Sie ist eine Aktion im Arbeitsprogramm Erasmus+ 2019 und zielt darauf ab, Netzwerke zur Förderung regionaler Partnerschaften zu schaffen und in enger Zusammenarbeit mit jungen Menschen aus ganz Europa zu betreiben. Die Prioritäten sind aktive Bürgerschaft, Netzwerkbildung, Europäische Werte und Europäische Staatsbürgerschaft, Demokratische Teilhabe und soziale Eingliederung junger Menschen.
Weitere Informationen zum Aufruf finden sich auf der Webseite der EU-Kommission.
Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 12.05.2020
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