Tarifverhandlungen

dbb-Verhandlungsführer Volker Geyer kritisiert die Reaktionen von Bund und Kommunen

Der dbb-Verhandlungsführer Volker Geyer kritisiert die Reaktionen von Bund und Kommunen auf die Forderungen der Gewerkschaft. Diese werden als „zu teuer“ oder „unbezahlbar“ abgetan. Geyer bemängelt, dass trotz der Forderungen seit Oktober 2024 keine konkreten Angebote vorliegen und die Finanzkrise der Kommunen als Ausrede dient, um Verhandlungen zu verzögern.

28.02.2025

„Unsere Forderungen sind wahlweise ‚zu teuer’, ‚unbezahlbar’ oder ‚passen nicht in die Zeit’, so jedenfalls haben Bund und Kommunen heute reagiert“, erklärt dbb Verhandlungsführer Volker Geyer. Es sei nicht akzeptabel, wenn Bund und Kommunen zielführende Verhandlungen mit Blick auf sinkende Inflationsraten oder die maroden Kommunalfinanzen verzögern. Ein Tarifabschluss wird erarbeitet – der falle nicht vom Himmel!

„Unsere Forderungen liegen seit dem 9. Oktober vergangenen Jahres vor. Wo bleiben die konkreten Angebote von Bund und Kommunen? Wenn Frau Faeser und Frau Welge uns in den Verhandlungen nur immer wieder die Finanzkrise der Kommunen vorhalten, kommen wir hier keinen Schritt weiter“, 

kritisierte der dbb-Verhandlungsführer Volker Geyer nach Ende der Gespräche mit Bund und Kommunen in Potsdam.

Weitere Informationen

Quelle: Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit vom 24.01.2025

Redaktion: Lukas Morre