Hessen
Digitale Kompetenzen gehören heute zu den Schlüsselqualifikationen für gesellschaftliche Teilhabe
Das Projekt NEXT GEN DIGITAL fördert mit 16.000 Euro digitale Kompetenzen bei Jugendlichen (15–27 Jahre). Es vermittelt Medienkompetenz, KI-Nutzung und Persönlichkeitsbildung durch Workshops und Multiplikator*innen-Schulungen. Partner*innen sind pings Azubikampus und FamilienNETZwerk Kolping.
12.08.2026
Sozialministerin Heike Hofmann hat dem Kolpingwerk Diözesanverband Fulda am 22.07.2026 einen Förderbescheid über rund 16.000 Euro zur anteiligen Finanzierung des Projekts NEXT GEN DIGITAL übergeben. Das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben unterstützt junge Menschen im Alter von 15 bis 27 Jahre dabei, sich sicher, kritisch und verantwortungsvoll in digitalen Lebenswelten zu bewegen. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 31.000 Euro.
„Digitale Kompetenzen gehören heute zu den Schlüsselqualifikationen für gesellschaftliche Teilhabe. Junge Menschen müssen lernen, Informationen kritisch einzuordnen, Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll zu nutzen und sich sicher in digitalen Räumen zu bewegen. Genau hier setzt NEXT GEN DIGITAL an“,
erklärte Ministerin Hofmann.
„Besonders wertvoll ist, dass das Projekt Medienkompetenz mit Persönlichkeitsbildung verbindet und gezielt auch junge Menschen in der Ausbildungsphase erreicht. Durch die Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirkt das Projekt zudem weit über die eigentliche Förderlaufzeit hinaus.“
„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das das Land Hessen in unser Projekt setzt. NEXT GEN DIGITAL soll junge Menschen fit für die digitale Zukunft machen und ihnen die Kompetenzen vermitteln, die in Ausbildung, Beruf und Gesellschaft immer wichtiger werden. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir daraus ein nachhaltiges Bildungsangebot für die Region Fulda entwickeln“,
sagte Thomas Vogler, Geschäftsführer des Kolpingwerk Diözesanverbands Fulda und des pings Azubikampus.
Mit der Förderung werden eine Koordinierungsstelle in Teilzeit beim Projektträger sowie Sach- und Honorarkosten für externe Referierende finanziert. Das Bildungsprogramm ist insbesondere für Schüler*innen der höheren Klassenstufen, Auszubildende sowie junge Erwachsene in Übergangsphasen zwischen Schule, Ausbildung, Studium und Beruf ausgelegt. Im Projektzeitraum sind mindestens zwölf Projekttage mit Workshops und acht aufeinander aufbauenden Projektmodulen geplant. Insgesamt sollen so 60 bis 80 junge Menschen erreicht werden. Die Teilnehmenden setzen sich unter anderem mit Social Media und Algorithmen, Fake News und Deepfakes, dem verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz sowie digitaler Kommunikation, Medienkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung auseinander. Ergänzend wird ein Train-the-Trainer-Programm angeboten, in dem sechs bis acht Multiplikator*innen medienpädagogisch qualifiziert werden. Sie sollen die entwickelten Inhalte und Methoden auch nach Ende der Projektlaufzeit in weiteren Bildungsangeboten einsetzen und weitervermitteln. Damit wird die Nachhaltigkeit des Projekts langfristig gesichert. Ein zentraler Projektpartner ist der pings – Azubikampus Fulda, der die jungen Menschen insbesondere während der Ausbildungsphase pädagogisch begleitet. Daneben unterstützt das FamilienNETZwerk Kolping das Projekt durch seine generationsübergreifende Bildungsarbeit und seine vielfältigen gesellschaftlichen Netzwerke.
„Das Kolpingwerk und seine Projektpartner zeigen eindrucksvoll, wie innovative außerschulische Bildungsarbeit junge Menschen erreichen kann. Dieses Engagement und die starkes Netzwerkpartner vor Ort sind ein wichtiger Baustein dafür, dass junge Menschen gut für die Herausforderungen einer digitalen Zukunft vorbereitet werden“,
so Hofmann.
Quelle: Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales 23.07.2026
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