Digitalisierung

DFV begrüßt Digitalpakt 2.0

Der Deutsche Familienverband unterstützt den Digitalpakt 2.0, der mit 5 Milliarden Euro die digitale Infrastruktur an Schulen verbessern soll. Dieser Pakt baut auf den Initiativen von 2019 auf und zielt darauf ab, digitale Kompetenzen von Schüler*innen und Lehrkräften zu stärken und Bildungsungleichheiten zu mindern.

19.01.2026

Der Deutsche Familienverband (DFV) spricht sich ausdrücklich für den von Bund und Ländern vereinbarten Digitalpakt 2.0 im Umfang von 5 Milliarden Euro aus.

„Die Investitionen in die digitale Modernisierung von Schulen bis 2030 sind ein wichtiger Fortschritt für eine zeitgemäße Bildung. [...] Bereits in der Coronakrise haben wir feststellen müssen, dass Schulen in digitaler Bildung enormen Nachholbedarf hatten. Der Digitalpakt Schule machte 2019 den Aufschlag für eine Digitalisierungsoffensive. Der Digitalpakt 2.0 knüpft dort an. Das stärkt nachhaltig den Bildungsstandort Deutschland“,

sagt Petra Nicolaisen, Präsidentin des Deutschen Familienverbandes

Der Digitalpakt 2.0 setzt dort an, wo der Digitalpakt Schule (2019–2024) begonnen hat:

  • Er fördert die digitale Infrastruktur an Schulen
  • Er reduziert bürokratische Hürden für Länder und Schulträger
  • Er stärkt langfristig die digitale Kompetenz von Lehrkräften und Schüler*innen

„Der Digitalpakt 2.0 eröffnet echte Chancen für Schülerinnen und Schüler, stärkt Lehrkräfte im digitalen Unterricht und entlastet Familien, die zunehmend digitale Kompetenzen ihrer Kinder fördern und begleiten müssen“, erklärt Nicolaisen. „Für Familien bedeutet der Digitalpakt weit mehr als ein technisches Modernisierungsprogramm: Eine gut ausgestattete und digital kompetente Schule entlastet Eltern, die heute häufig zusätzliche Verantwortung für digitale Lernprozesse übernehmen.“

Der Digitalpakt 2.0 schafft bundesweit die Voraussetzungen für zeitgemäße digitale Lernumgebungen. Moderne IT-Infrastruktur, digitale Endgeräte und interaktive Lernwerkzeuge ermöglichen es Schüler*innen, digitale Kompetenzen systematisch zu entwickeln. Diese sind in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft entscheidend für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe.

Darüber hinaus können digitale Schulangebote dazu beitragen, Bildungsungerechtigkeiten abzubauen. Insbesondere für Familien in strukturschwächeren Regionen oder mit geringem Zugang zu digitalen Ressourcen.

Quelle: Deutscher Familienverband e.V. vom 23.12.2025

Redaktion: Sofia Sandmann