Hilfen zur Erziehung
Bundesverband formuliert Selbstverständnis zum Arbeitsfeld Erlebnistherapie
Die Erlebnistherapie hat sich in den letzten Jahren im deutschsprachigen, wie auch internationalem Raum, als eigenständiger Ansatz entwickelt und weiterentwickelt. Als Ergebnis mit der Auseinandersetzung der aktuellen Entwicklungen hat die Arbeitsgruppe „Erlebnistherapie“ des Bundesverbandes Individual-und Erlebnispädagogik e.V. erstmals ein Selbstverständnis von Erlebnistherapie formuliert. Es dient als Orientierung für eine gemeinsame Grundlage erlebnistherapeutischer Arbeit.
09.06.2020
Seit 2017 ist Erlebnistherapie als Thema beim Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. präsent. Die gegründete – zu Beginn noch kleine – Arbeitsgruppe widmete sich zunächst dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch von Praxisansätzen. Der Begriff "Erlebnistherapie" ist zwar schon seit Kurt Hahn bekannt. Eine Etablierung im heutigen Verständnis fand allerdings erst in den letzten Jahrzehnten statt.
Gemeinsames Selbstverständnis über Erlebnistherapie
Im deutschsprachigen Raum zeigte sich ein sprunghaftes Interesse an erlebnistherapeutischen Vorgehensweisen und damit verbunden ein wachsendes Arbeitsfeld im therapeutischen Sinne. Internationale Einflüsse beschleunigten diesen Prozess. Schnell wuchs auch das Interesse am Thema der Arbeitsgruppe. So konnten Vertreter/-innen dieses Arbeitsgebietes, aus dem deutschsprachigen Raum, einen Rahmen finden, um ein gemeinsames Selbstverständnis über Erlebnistherapie zu entwickeln, welches es bisher nicht gab.
Download
Das "Selbstverständnis Erlebnistherapie" (PDF, 207 KB) beschreibt den erlebnistherapeutischen Ansatz. Es benennt den therapeutischen Bezug sowie die Ziele dieser Fachtherapie. Zudem werden die Haltung und das Menschenbild von Erlebnistherapeut(inn)en erläutert und auch Informationen zur Qualifikation und den erforderlichen Kompetenzen für die Arbeit in diesem Gebiet gegeben. Damit gibt das Selbstverständnis eine grundlegende Beschreibung dessen, was Erlebnistherapie ist.
Der Text ist als Prozess zu verstehen, der sich im weiteren Austausch auch weiter entwickeln wird.
Quelle: Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V.
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