Kindheit schützen

Bundesarbeitsministerin Bas setzt mit Berliner Schüler*innen ein Zeichen gegen Kinderarbeit

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas engagierte sich mit Berliner Schüler*innen gegen Kinderarbeit im Rahmen der Schulkampagne „Action!Kidz“ der Kindernothilfe. Weltweit sind 138 Millionen Kinder betroffen, was Bildung und Entwicklung gefährdet. Die Schüler*innen gestalteten Stofftaschen mit Botschaften, die Bas signierte und im Ministerium verteilte.

07.07.2026

Weltweit sind über 138 Millionen Mädchen und Jungen von Kinderarbeit betroffen – mit gravierenden Folgen für ihre Bildung und Entwicklung. Die Aktion war Teil der bundesweiten Kindernothilfe-Schulkampagne „Action!Kidz“, für die die Ministerin die Schirmherrschaft übernommen hat.

Im Ministerium bedruckten die Kinder der 6. Klasse des Gymnasiums Panketal Stofftaschen, die Bärbel Bas anschließend signierte und an die Mitarbeitenden des Ministeriums verteilte. „Die Botschaften auf den Taschen sind mehr als nur Worte – sie sind ein Aufruf zum Handeln. Ich bin beeindruckt von dem kreativen Einsatz der Schülerinnen und Schüler und hoffe, dass wir so gemeinsam die Gesellschaft für dieses wichtige Thema sensibilisieren können“, betonte Bärbel Bas.

Bei einer anschließenden Gesprächsrunde tauschte sich die Ministerin mit der Schulgruppe über Ursachen und Folgen von Kinderarbeit aus.„Alle Kinder sollten so wie wir ein Recht auf Bildung haben“, betonte dabei die elfjährige Marlena.
Mit ihrer Aktion machten die Mädchen und Jungen deutlich, dass Kinderrechte weltweit geschützt werden müssen. 

„Internationale Solidarität beginnt im Klassenzimmer. Kinder setzen sich für Gleichaltrige weltweit ein, bekämpfen somit wirtschaftliche Ausbeutung und üben gleichzeitig, wie lebendige Zivilgesellschaft funktioniert“, 

erklärte Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. 

Weitere Informationen unter: www.actionkidz.de

Quelle: Kindernothilfe e.V. vom 09.06.2026

Redaktion: Lena Gabert