Fachtagung

Aufarbeitung von Unrechtshandlungen in der Kinder- und Jugendhilfe

Aufarbeitung von Unrechtshandlungen in der Kinder- und Jugendhilfe: Dies ist das Thema der SOS-Fachtagung 2026 in Berlin. Am 15. und 16. Oktober diskutieren Akteur*innen aus Jugendhilfepolitik, Forschung sowie von öffentlichen und freien Trägern darüber, welche (neuen) Anforderungen für die Aufarbeitung gelten und wie sie sich umsetzen lassen.

15.06.2026

Die Kinder- und Jugendhilfe ist gefordert, junge Menschen wirksam vor sexueller und anderen Formen von Gewalt zu schützen und Betroffene angemessen zu begleiten. Neben Prävention und Intervention rückt die systematische Aufarbeitung vergangenen Unrechts zunehmend in den Fokus – nicht zuletzt durch das UBSKM-Gesetz, das seit 2025 die Strukturen gegen sexuelle Gewalt stärkt. 

Die SOS-Fachtagung 2026 widmet sich der Aufarbeitung als Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe und beleuchtet zentrale Fragen: Welche gesetzlichen Regelungen sind für die Aufarbeitung maßgeblich und wie lassen sie sich in der Praxis umsetzen? Mit welchem Verständnis sollten Aufarbeitungsprozesse gestaltet werden? Und welche Konsequenzen ergeben sich aus den neuen Standards für die Aufarbeitung? 

Im Fokus des fachlichen und fachpolitischen Austauschs steht zudem die konkrete Umsetzung aus der Perspektive von Betroffenen, Aufsichtsbehörden, freier Wohlfahrtspflege und Fachverbänden der Erziehungshilfe. Praxisbeispiele von öffentlichen und freien Trägern zeigen, wie Aufarbeitung gelingen kann und welche strukturellen Voraussetzungen dafür notwendig sind. 

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