Qualifizierung

Universität Hildesheim bildet Experten für Inklusive Pädagogik aus

Straßenschild Universität

Bewerbungen um einen Studienplatz im Weiterbildungsstudiengang „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“ der Universität Hildesheim sind bis Ende August 2017 möglich. Die Nachfrage nach umfassender Fort- und Weiterbildung zum Thema „inklusive Pädagogik“ sei hoch und das in verschiedenen Berufsgruppen, so die Erziehungswissenschaftlerin Cindy Bergt.

17.08.2017

Der Weiterbildungsstudiengang wurde zum Wintersemester 2010/2011 von der Universität Hildesheim in Kooperation mit einer Schweizer Hochschule entwickelt. Die Universität reagiert damit auf die 2009 in Deutschland ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention, ein inklusives Bildungssystem umzusetzen, das keinen Menschen ausschließt, sondern Teilhabe ermöglicht.

Die Universität vermittelt in dem Studiengang Grundlagenwissen zu den Themenfeldern „Grundlagen einer Pädagogik der Vielfalt“ und „Kommunikation, Kooperation, Coaching“, außerdem geht es um den Wandel zur inklusiven Organisation. Alle Veranstaltungen des Studiengangs können im Rahmen einer individuellen Weiterbildung auch einzeln studiert werden.

Berufsbegleitendes Studium

Über einen Zeitraum von zwei Jahren kommen berufstätige Studentinnen und Studenten jeden Monat in Hildesheim zusammen. Manche sind 25, andere bereits 55 Jahre. Die Nachfrage nach umfassender Fort- und Weiterbildung zum Thema „inklusive Pädagogik“ sei hoch und das in verschiedenen Berufsgruppen, so die Erziehungswissenschaftlerin Cindy Bergt. Die Universität Hildesheim bildet inzwischen neben Lehrerinnen und Lehrern auch Fachleute aus Kindertagesstätten, Hochschulen und Volkshochschulen fort. „Der Austausch in den heterogenen Lerngruppen wird als sehr gewinnbringend erfahren“, so die Studiengangskoordinatorin.

Nun wurde der Hildesheimer Studiengang „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“ durch die Akkreditierungsagentur AQAS für eine Dauer von sieben Jahren bis zum 30. September 2023 erfolgreich reakkreditiert, so Bergt. Die Akkreditierung von Studiengängen ist ein Verfahren zur Sicherung der Qualität von Studienprogrammen. Absolventinnen und Absolventen haben im Gespräch mit der Gutachterkommission die Bedeutung des Studiengangs für die persönliche Weiterentwicklung besonders hervorgehoben.

Bewerbung

Eine Bewerbung um einen Studienplatz im Weiterbildungsstudiengang „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“ ist bis Ende August 2017 möglich. Zum Wintersemester 2017/18 startet der 7. Jahrgang. Wer sich für das Studium interessiert oder Fragen hat, kann sich bei der Studiengangskoordinatorin Cindy Bergt melden unter Telefon: 05121/883-92300. Das Studium beginnt im Oktober 2017.

Weiterbildung: „Schulische Teilhabe-Assistentinnen und Assistenten“

Das Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Hildesheim arbeitet mit einer Grundschule in Salzgitter zusammen, um Schulische Teilhabe-Assistentinnen und Assistenten fortzubilden. Während der einjährigen Fortbildung lernen die Teilnehmer etwa, wie sie Lernprozesse begleiten und wie sie mit Lehrkräften und weiteren Fachleuten im Schulalltag zusammenarbeiten können. Die Weiterbildung beinhaltet mehrere Praxisphasen an der Grundschule, um Theorie und Praxis zu kombinieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams. Hildesheimer Erziehungswissenschaftlerinnen untersuchen, wie die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen gelingt.
 
<link https: www.uni-hildesheim.de studium studienangebot weiterbildung-berufsbegleitend inklusive-paedagogik-und-kommunikation-master-of-arts-ma external-link-new-window auf den seiten der universität>Weitere Informationen zum Studiengang „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“

Quelle: Stiftung Universität Hildesheim vom 13.08.2017

Redaktion: Nadine Heßdörfer

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